Aktuelles
Hochwasserrückhaltebecken an der Wilden Sau stromoberhalb von Wilsdruff

Faunistische Kartierung

Die Stadt Wilsdruff plant an der Wilden Sau, stromoberhalb vom Parkstadion, in Wilsdruff die Errichtung eines Hochwasserrückhaltebeckens, welches im Hochwasserfall bis zu 186.000 m³ Wasser zurückhalten kann.

Im Rahmen der Faunistischen Kartierung, welche für die weitere Planung dieser Maßnahme erforderlich ist, werden im Zeitraum von Juni bis August diesen Jahres im Bereich der geplanten Hochwasserschutzmaßnahme Fallen für Spitzmäuse aufgestellt. Hierbei handelt es sich um Eimer, die tagsüber verschlossen sind. Der Plastedeckel dieser Fallen ist jedoch nicht trittfest, was ggf. eine Gefahr für Nutztiere darstellen kann und somit bei der Bewirtschaftung der betroffenen Grundstücke im o. g. Zeitraum zu beachten ist.

Die Arbeiten werden durch das Planungsbüro BGD ECOSAX GmbH sowie deren für die Maßnahme beauftragten Nachauftragnehmern ausgeführt.

Wir bitten alle Eigentümer, Pächter u. a., den Zugang zu den Grundstücken zu ermöglichen und die geplanten Arbeiten, insbesondere bei der Bewirtschaftung der Grundstücke, zu berücksichtigen.

Für Fragen steht Ihnen Frau Schwab (Tel. 035204 / 463-316) gern zur Verfügung.


 

Öffentliche Ankündigung von Vermessungs- und Abmarkungsarbeiten im Zuge der Grenzwiederherstellung im Verfahren 280211 Flurneuordnung Niederhermsdorf, Teilgebiet Oberhermsdorf, Stadt Wilsdruff

Gemäß § 2 der Verordnung des Sächsischen Staatsministeriums des Inneren zur Durchführung des Sächsischen Vermessungs- und Katastergesetzes (Durchführungsverordnung zum Sächsischen Vermessungs- und Katastergesetz vom 6. Juli 2011 (SächsGVBl. S. 271), zuletzt geändert am 31. Januar 2018 (SächsGVBl. S. 42), informiert Sie hiermit der Öffentlich bestellte Vermessungsingenieur Uwe Wiedner darüber, dass auf den Flurstücken der Gemeinde Stadt Wilsdruff

der Gemarkung Kleinopitz die Flurstücke: 132/3, 132/5, 134, 135, 273/2, 274/2, 275, 276, 278/1, 278/2, 279, 280, 281, 282, 283, 284, 285, 286/1

der Gemarkung Oberhermsdorf die Flurstücke: 188/1, 188/2, 188/3, 188/4, 188/5, 188/6, 188a, 188d, 188e, 188f, 190/11, 190/6, 199, 202a, 202c, 202d, 203/2, 207/3, 300, 301

Arbeiten aufgrund des Gesetzes über das amtliche Vermessungswesen und das Liegenschaftskataster im Freistaat Sachsen (Sächsisches Vermessungs- und Katastergesetz vom 29. Januar 2008 (SächsGVBl. S. 138, 148), zuletzt geändert am 19. Juni 2013 (SächsGVBl. S. 482), durchgeführt werden. Dabei besteht die Notwendigkeit, Ihr/e Flurstück/e zu betreten. Bitte tragen Sie dafür Sorge, dass alle Grenzmarken sichtbar sind. Die Vermessungsarbeiten beginnen ab dem 23. Juli 2018. Ihre Anwesenheit ist nicht zwingend notwendig. Es ist lediglich dafür Sorge zu tragen, dass Ihr/e Flurstück/e ungehindert betreten werden können. Nach Beendigung der Vermessungsarbeiten wird innerhalb eines Grenztermins die Anhörung der Beteiligten zur Grenzbestimmung durchgeführt, der Grenzverlauf mit seinen Grenzmarken angezeigt und das Ergebnis im Anschluss bekannt gegeben. Das Vermarken von Grenzmarken ist eine Vermessungsaufgabe nach § 1 SächsVermKatG. Der Grundstückseigentümer ist verpflichtet, Vermessungsmarken ohne Entschädigung zu dulden (§ 6 Abs. 1 SächsVermKatG).

Für Rückfragen stehe ich Ihnen von montags bis freitags, von 08:00 bis 16:00 Uhr, in meinen Geschäftsräumen, Rosenstraße 3 in 01796 Pirna, zur Verfügung. (Tel. 03501 784390, E-Mail: post@vb-wiedner.de)

 

Dipl-Ing. (FH) Uwe Wiedner

Öffentlich bestellter Vermessungsingenieur


 

Fertigstellung Parkplatz Gerichtsstraße

Parkplatz Gerichtsstr._Wilsdruff_06-2018.jpgPressemitteilung vom 19. Juni 2018

Der neue Parkplatz an der Gerichtsstraße ist seit Ende Mai fertig gestellt und zur Nutzung frei gegeben. Dessen Herstellung wurde wegen anderer wichtiger Vorhaben im Stadtgebiet in den vergangenen Jahren immer wieder verschoben.

Entstanden sind 18 Stellplätze, an der Längsseite wurden zwei Stellplätze für Elektrofahrzeuge vorgesehen. Die Parkzeit ist in der Woche tagsüber auf zwei Stunden begrenzt, E-Fahrzeuge dürfen während des Ladevorgangs 4 Stunden parken. Das umliegende Gelände wurde neu profiliert und angesät, das Gras geht jedoch wegen der seit Wochen andauernden Dürre nicht auf. Für den Parkplatzbau mussten einige kleine Bäume und Sträucher weichen. Dafür wurden an der neuen Böschungsoberkante 3 Linden neu gepflanzt.

Die E-Ladesäule ist die erste öffentliche Einrichtung dieser Art im Raum Wilsdruff. Die Ladesäule wurde durch die ENSO NETZ GmbH errichtet und wird von dieser auch betrieben. Sie bietet eine Ladeleistung von 2 mal 22 kw mit Ladekabel Typ 2, in Kürze sollen noch zwei Schuko-Lademöglichkeiten nachgerüstet werden. Das Laden kann über verschiedene Varianten frei geschaltet werden, nähere Infos dazu erteilt die ENSO NETZ GmbH.

Mit der Fertigstellung des Parkplatzes soll die Parkplatzsituation im Bereich von Stadtverwaltung und Grundschule weiter verbessert werden. Bedingt durch die laufenden Arbeiten zur Erweiterung der Stadtverwaltung und Neubau Gymnasium sind einige Stellflächen der vorhandenen Parkplätze bis auf weiteres nicht nutzbar.

Bürgermeister Ralf Rother: „Mit der E-Ladesäule schaffen wir einen Teil der Infrastruktur für Elektromobilität. Weitere Standorte sind in Vorbereitung.“


 

Der Gewerbeverein informiert:

Der am 26.10.1994 von engagierten Gewerbetreibenden gegründete Gewerbeverein der Stadt Wilsdruff gibt  mit Beschluss vom 17.04.2018 seine Auflösung  bekannt. Leider ist die Auflösung aus personellen und organisatorischen Gründen notwendig geworden. Eine langjährige Erfolgsgeschichte findet damit ihr Ende. An dieser Stelle nochmals allen Mitgliedern und vor allem all denen, die den Verein mit viel Engagement mit Leben erfüllt haben, ein herzliches Dankeschön.

Da in den letzten Tagen bereits mehrfach Fragen an uns heran getragen wurden, möchten wir an dieser Stelle auch darüber informieren, dass alle Veranstaltungen, die vom Gewerbeverein organisiert wurden, wie zum Beispiel Lichterfest oder Nachtgeflüster, auch weiterhin stattfinden werden. Die personelle Kompetenz wird dann im Stadtverein Wilsdruff gebündelt und die Veranstaltungen aus dem Stadtverein heraus organisiert.

Ankündigung:

Wie bereits oben angeführt wird das Nachtgeflüster auch weiterhin ein Bestandteil der Wilsdruffer Kulturlandschaft sein. Leider müssen wir den gewohnten Termin Mitte  September in diesem Jahr etwas verschieben. Eine unserer Autorinnen befindet sich für längere Zeit im Ausland und steht  damit nicht zur Verfügung. Aus diesem Grund wird das Nachtgeflüster  in diesem Jahr als „Weihnachtsnachtgeflüster“ am 14.12.2018 stattfinden. Sie sind bereits heute herzlich eingeladen.

Ines Siegemund


 

Erneuerung Beleuchtung Ernst-Thälmann-Straße Braunsdorf

Pressemitteilung vom 04.05.2018

Die Beleuchtung an der Ernst-Thälmann-Straße in Braunsdorf soll erneuert werden. Die ENSO hat vor gut 2 Jahren das Ortsnetz umgebaut und neue Erdkabel verlegt. Die alte Beleuchtungsanlage an den Freileitungsmasten blieb erhalten und soll nun ersetzt werden. Die alte Anlage ist ca. 50 Jahre alt und entspricht in keiner Weise mehr den heutigen Anforderungen.

Gebaut wird im Abschnitt zwischen Gartenweg und Ortsausgang Richtung Oberhermsdorf (Kindergarten). Die neue Anlage wird aus energiesparenden LED-Leuchten bestehen, es werden 12 neue Leuchten im Abstand von ca. 35 m errichtet. Dazu ist es erforderlich, den schmalen Gehweg komplett zu öffnen und das vorhandene Betonpflaster anschließend wieder neu zu verlegen. Die alten Holzmasten und Betonfundamente werden entfernt. Damit ist der Gehweg dann besser und ohne Einengungen nutzbar.

Der im Oktober letzten Jahres gestellte Förderantrag wurde vor einigen Tagen bewilligt. Die Stadt Wilsdruff erhält zu den veranschlagten Baukosten von ca. 81.300 € eine Förderung in Höhe von 65 % (=52.800 €). Die Ausschreibung für das Projekt wird jetzt vorbereitet. Bis zum Februar 2019 müssen die Arbeiten abgeschlossen und das Vorhaben abgerechnet sein.

Bürgermeister Ralf Rother: „Mit dieser Maßnahme wird die flächendeckende Umrüstung auf energiesparende LED-Beleuchtung weiter vorangetrieben.“


 

Erweiterung der Stadtverwaltung

Ab dem 15. März 2018 laufen die Bauarbeiten zur Erweiterung der Stadtverwaltung. Seit diesem Zeitpunkt sind die Zufahrt zur Stadtverwaltung, einschließlich eines Teilbereiches des Parkplatzes sowie der kleine Parkplatz links neben der Stadtverwaltung, gesperrt. Die Zufahrt erfolgt für die Zeit der Baumaßnahme ausschließlich über das Grundstück Nossener Straße 18. Auf dem Parkplatz zwischen der Nossener Straße 18 und der Verwaltung stehen zwölf ausgewiesene Parkplätze für die Mitarbeiter der Verwaltung und für Besucher zur Verfügung. Weitere Parkplätze befinden sich hinter der Saubachtalhalle.


 

Photovoltaik als Beitrag zur Energiewende

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Eigenheimbesitzer profitieren von KfW- oder SAB-Förderung für zusätzlichen Batteriespeicher

Aktiv an der Energiewende mitwirken und gleichzeitig einen wirtschaftlichen Vorteil erzielen: Das verspricht die Installation einer Photovoltaikanlage auf dem Dach des Eigenheims. Noch bis Ende 2018 fördert die KfW-Bank die Investition in einen zusätzlichen Batteriespeicher. „Mit einer eigenen Photovoltaikanlage lassen sich bis zu 30 Prozent des Stromverbrauchs im Haushalt selbst erzeugen. Wird die Anlage mit einem Batteriespeicher ergänzt, lässt sich der Anteil des Eigenverbrauchs auf etwa 70 Prozent erhöhen“, erläutert Robert Zimmermann, Energieberater für die Verbraucherzentrale Sachsen.

Für sächsische Verbraucher bietet sich durch die Sächsische Aufbaubank (SAB) eine Alternative. Die SAB fördert ebenso Stromspeicher in Verbindung mit PV-Anlagen. Der Zuschuss beträgt hier mindestens 1.000 Euro. Welche der beiden Förderprogramme im individuellen Fall sinnvoll ist, lässt sich im Gespräch mit einem Energieberater der Verbraucherzentrale Sachsen klären.

Im Falle einer Darlehensfinanzierung über die KfW-Bank wird ein Tilgungszuschuss in Höhe von zehn Prozent der rechnerischen Speicherkosten gewährt. Anträge müssen vor Beginn der Investition bei der Hausbank gestellt werden. Die Förderung kann sowohl für die Investition in eine neue Photovoltaikanlage mit Batteriespeicher, als auch für die Nachrüstung eines Batteriespeichers in eine vorhandene Photovoltaikanlage genutzt werden. Auch bei der SAB ist der Antrag vor Beginn des Vorhabens zu stellen.

Für eine erfolgreiche Installation der Anlage ist eine sorgfältige Planung ratsam. Die passende Größe und der richtige Standort müssen festgelegt  werden. Zusätzlich ist zu klären, ob ein Batteriespeicher integriert werden soll. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale bietet dazu eine persönliche und anbieterneutrale Beratung an. Informationen gibt es auf www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder kostenfrei unter 0800 809802400.

Über uns:

Die Energieberatung der Verbraucherzentrale bietet das größte interessenneutrale Beratungsangebot zum Thema Energie in Deutschland. Seit 1978 begleitet sie private Verbraucher mit derzeit über 550 Energieberatern und an mehr als 800 Standorten in eine energiebewusste Zukunft. Jedes Jahr werden mehr als 100.000 Haushalte zu allen Energie-Themen unabhängig und neutral beraten, beispielsweise Energiesparen, Wärmedämmung, moderne Heiztechnik und erneuerbare Energien. Die durch die Beratungen eines Jahres bewirkten Energieeffizienzmaßnahmen führen zu einer Einsparung an Energie, die einem Güterzug von 50 km Länge voller Steinkohle entspricht.


 

Information zu Schutzmaßnahmen von Weidetieren vor Wölfen in Sachsen

Empfehlungen aus dem Sächsischen Wolfmanagement

Auch wenn sich Wölfe in Sachsen nicht überall territorial etabliert haben, muss in ganz Sachsen mit ihrem Auftauchen gerechnet werden.

Anlässlich der bevorstehenden Weidesaison sollte darum jeder Tierhalter die Schutzmaßnahmen für seine Weidetiere vor Wolfsübergriffen überprüfen und ggf. verbessern. Wenn es zu Übergriffen von Wölfen auf Nutztiere kommt werden Schafe, Ziegen und Wild im Gatter am häufigsten von Wölfen gerissen, da sie gut in deren Beuteschema passen. Wölfe unterscheiden nicht zwischen Wild- und Nutztier, daher ist es wichtig, dem Wolf den Zugang zu Nutztieren zu erschweren.

Herdenschutzmaßnahmen garantieren zwar keinen 100 %-igen Schutz, können jedoch Übergriffe durch den Wolf effektiv reduzieren. Nachfolgende Maßnahmen haben sich gemäß den hiesigen sowie internationalen Erfahrungen als wirkungsvoll erwiesen.

Schafe, Ziegen und Wild in Gattern

Elektrozäune mit einer Höhe von 100 cm bis 120 cm bieten einen wirksamen Schutz. Sowohl Netzzäune als auch stromführende Litzenzäune (mit mindestens fünf Litzen) sind geeignet. Wo die Möglichkeit besteht, ist das Einstallen über Nacht bei kleineren Tierbeständen empfehlenswert.

Festzäune aus Maschendraht, Knotengeflecht oder ähnlichem Material verursachen, anders als Elektrozäune, beim Wolf keinen Schmerz, wenn er diese berührt. Erfahrungsgemäß können sie von Wölfen leicht untergraben, übersprungen oder überklettert werden, weshalb sie nicht empfohlen werden.

Bei Wildgattern ist besonders auf einen Schutz vor dem Untergraben der Umzäunung durch den Wolf zu achten. Um dies zu verhindern, kann zusätzlich eine Zaunschürze aus Knotengeflecht oder eine bodennahe, stromführende Drahtlitze verwendet werden.

Tierhalter sollten ihre Zäune regelmäßig auf Schwachstellen prüfen und diese ggf. zeitnah beseitigen. Die Umzäunung darf keine Durchschlupfmöglichkeiten bieten und alle Seiten der Koppel müssen geschlossen sein. Über offene Gräben oder Gewässer können Wölfe leicht eindringen. Bei stromführenden Zäunen sind eine ausreichende Spannung (mind. 2.500 V) über die gesamte Zaunlänge und eine gute Erdung wichtig. Die Zäune sollten nicht durchhängen, sondern die empfohlene Höhe von 100-120 cm auf der gesamten Zaunlänge aufweisen. Außerdem sollte die Koppel nicht zu klein sein, damit die Tiere bei einem versuchten Übergriff durch einen Wolf genügend Platz zum Ausweichen haben und nicht ausbrechen.

Rinder und Pferde

Aufgrund der Seltenheit von Wolfsübergriffen auf Rinder und Pferde in Sachsen, gibt es für diese Nutztierarten derzeit keinen definierten Mindestschutz. Die Zahlung von Schadensausgleich ist also nicht an die Einhaltung bestimmter Schutzmaßnahmen gebunden. Beim Bau von Weidezäunen sollte allerdings die gute fachliche Praxis in der Weidetierhaltung (siehe AID-Broschüre „Sichere Weidezäune“, ISBN 978-3-8308-1221-0) Beachtung finden. Möchten Rinder- oder Pferdehalter ihre Koppel sicherer gestalten, ist ein stromführender Litzenzaun, bestehend aus 5 Litzen (Litzenhöhe: 20, 40, 60, 90, 120 cm), empfehlenswert.

Kälber und Fohlen, die sich in der Herde befinden, sind in der Regel durch die Wehrhaftigkeit der erwachsenen Tiere geschützt. Das Risiko eines Übergriffs steigt, wenn Jungtiere die Möglichkeit haben, sich aus der Koppel zu entfernen. Die Zäune sollten daher so aufgebaut sein, dass Jungtiere die Koppel nicht verlassen können. Hierfür sind stromführende Litzenzäune (siehe oben) gut geeignet.

Beratung zur Förderung von Herdenschutzmaßnahmen

Schaf- und Ziegenhalter sowie Betreiber von Wildgattern haben die Möglichkeit, sich im Rahmen der Förderrichtlinie "Natürliches Erbe" NE / 2014 Herdenschutzmaßnahmen gegen Wolfsangriffe (Anschaffung von Elektrozäunen, Flatterband und Herdenschutzhunden, Installation von Unterwühlschutz bei Wildgattern) fördern zu lassen. Dies gilt sowohl für Hobbyhalter als auch für Tierhalter im landwirtschaftlichen Haupt- und Nebenerwerb. Der Fördersatz liegt bei 80 % der förderfähigen Ausgaben (vom Netto).

Bei Fragen zum Herdenschutz bzw. zur Förderung von Schutzmaßnahmen stehen den Tierhaltern folgende Ansprechpartner zur Verfügung:

Herr Klausnitzer vom Fachbüro für Naturschutz und Landschaftsökologie in Roßwein, OT Haßlau (Tel. 0151 50551465, Email: Herdenschutz@Klausnitzer.org), zuständig für die Landkreise Nordsachsen, Leipzig, Mittelsachsen, Zwickau, Erzgebirge und Vogtland sowie die Städte Leipzig und Chemnitz.

Herr Klingenberger von der Biosphärenreservatsverwaltung in Malschwitz, OT Wartha (Tel.: 0172 3757 602, Email: andre.klingenberger@smul.sachsen.de), zuständig für die Landkreise Görlitz, Bautzen, Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie die Stadt Dresden.

Die Beratung ist kostenfrei und kann auch vor Ort stattfinden.

Schadensausgleich

Im Freistaat Sachsen werden Schäden, bei denen der Wolf als Verursacher festgestellt oder nicht ausgeschlossen werden kann, auf Grundlage von § 40 Abs. 6 SächsNatSchG finanziell ausgeglichen. Dies gilt für alle Haus- und Nutztierarten.

Bei Schaf- und Ziegenhaltern sowie Betreiber von Wildgattern ist der Anspruch auf Schadensausgleich an die Einhaltung der Kriterien für den Mindestschutz gebunden. Dazu gehören für Schaf- und Ziegenhalter mind. 90 cm hohe Elektrozäune mit ausreichender Spannung (mind. 2500 V) oder für Schaf- und Ziegenhalter sowie Betreiber von Wildgattern mind. 120 cm hohe Festzäune. Die Koppel muss zudem an allen Seiten auch zu Gewässern geschlossen sein und überall einen festen Bodenabschluss aufweisen.

Halter von Rindern, Pferden oder anderen Haus- und Nutztierarten haben bei einem Wolfsübergriff, unabhängig vom Mindestschutz, Anspruch auf Schadensausgleich.

Voraussetzung für die Zahlung von Schadensausgleich ist eine Begutachtung durch einen Mitarbeiter des zuständigen Landratsamtes vor Ort. Dafür muss die Meldung des Schadens durch den Tierhalter zeitnah innerhalb von 24 Stunden an das Landratsamt erfolgen. Außerhalb der Dienstzeiten des Landratsamtes, an Wochenenden oder Feiertagen, kann der Kontakt zu den Rissgutachtern auch über die Rettungsleitstellen hergestellt werden.

Im Monitoringjahr 2016/2017 wurden im Freistaat Sachsen 14 Wolfsrudel und 4 Wolfspaare nachgewiesen. Der Wolf breitet sich weiter aus, so dass auch außerhalb der bekannten Wolfsgebiete jederzeit fast überall im Freistaat mit Wölfen gerechnet werden kann.

Hinweise aus der Bevölkerung, vor allem Sichtungen von Wölfen, liefern wichtige Informationen über das Vorkommen, die Entwicklung und das Verhalten der Wölfe. Bitte melden Sie Wolfshinweise an Ihr Landratsamt, an das Kontaktbüro „Wölfe in Sachsen“ (s. unten) oder an das LUPUS Institut für Wolfsmonitoring und -forschung in Deutschland (Tel. 035727 57762, kontakt@lupus-institut.de).

Mehr Informationen zum Wolf in Sachsen:

Kontaktbüro „Wölfe in Sachsen“

Am Erlichthof 15

02956 Rietschen

Tel. 035772 46 76 2

Fax. 035772 46 77 1

E-Mail: kontaktbuero@wolf-sachsen.de

Internet: www.wolf-sachsen.de


 

 

 

 

 

Sturmholz im Privatwald – Schadensaufnahme, Holzaufarbeitung, Borkenkäfergefahr

In den vergangenen Herbst- und Wintermonaten haben gleich mehrere Stürme dem Wald in unserer Region stark zugesetzt. Über alle Waldbesitzarten hinweg liegen vornehmlich Nadelhölzer geworfen und gebrochen am Boden. Besonders vereinzelt liegende Stämme werden rasch übersehen und machen die Aufarbeitung mühselig. Diese Hölzer bieten ideales Brutmaterial für die Borkenkäferarten und führen zu einer starken Gefährdung benachbarter Nadelholzbestände.

Für die Waldbesitzer gilt jetzt folgendes:

  • Alle Waldflächen gründlich auf vorhandenes Schadholz (geworfene und gebrochene Stämme, angeschobene Bäume und heruntergebrochene Kronen) prüfen.
  • Schadholz so rasch wie möglich aufarbeiten oder aufarbeiten lassen und aus dem Wald verbringen.
  • Spätestens, wenn mehrere Tage Temperaturen um 16° C  erreicht werden, regelmäßige Kontrolle der Waldbestände auf Borkenkäferbefall (Braunes Bohrmehl am Stammfuß, Harztröpfchen/Harzfluss am Stamm, abfallende Rindenstücke, Spechtabschläge)

Bei längerfristiger Holzlagerung ist ein Mindestabstand von 500 m (besser weiter) zu Waldflächen (Nadelholzbestände) zu berücksichtigen. Ziel ist es, bruttaugliches Holz vor Beginn der ersten Schwarmperiode der Borkenkäferarten, die Ende April/Anfang Mai beginnt, aus dem Wald zu entfernen und damit einer verstärkten Vermehrung der Borkenkäferpopulationen vorzubeugen.

Weißes Bohrmehl an frisch eingeschlagenem Holz ist ein Zeichen für den Befall durch den Gestreiften Nadelnutzholzborkenkäfer. Diese Borkenkäfer legen im Holz ihre Eier ab und schleppen in die dafür angelegten Gänge Pilze ein, die das Holz schwarz verfärben. Beides führt zu erheblicher Wertminderung des Holzes. Unter bestimmten Voraussetzungen können geeignete Firmen mit spezieller Zertifizierung gefährdete Polter chemisch behandeln.

Die Bemühung um eine zeitnahe Aufarbeitung der Schäden im Privatwald obliegt dem Waldbesitzer. Die Aufarbeitung von Sturmholz sollte soweit wie möglich speziell ausgebildeten Fachfirmen überlassen werden. Insbesondere größere Wurf- und Bruchverhaue sollten nur mit forstlicher Großtechnik entzerrt werden. Momentan sind die Kapazitäten der Forstunternehmer vor Ort, aufgrund der großflächigen Schadsituation, stark ausgelastet.

Bei der eigenständigen Sturmholzaufbereitung ist zwingend auf die Belange von Arbeitssicherheit und Unfallverhütung bei Waldarbeiten zu achten, d. h. das Tragen von Helm, Schnittschutz- & Warnkleidung ist obligatorisch. Aus Sicherheitsgründen (Rettungskette) ist es besonders wichtig, im Wald niemals alleine zu arbeiten. Darüber hinaus ist die Teilnahme an einer speziellen Schulung zum sachkundigen Umgang mit der Motorsäge, insbesondere für die Aufarbeitung von unter Spannung stehendem Holz, nicht zuletzt im Hinblick auf Unfallversicherungsbelange, sehr zu empfehlen. Diese Schulung bietet u. a. der Forstbezirk Bärenfels (SBS) an.

Der Holzmarkt ist momentan ebenfalls durch das erhöhte Aufkommen von Schadholz geprägt.  Dadurch gestaltet sich der Holzabsatz zurzeit schwierig.

Zur Bewältigung größerer Mengen von Schadholz stehen Ihnen die Revierförster für Privat- und Körperschaftswald gerne beratend zur Seite. Sie vermitteln im Bedarfsfall den Kontakt zu den Forstunternehmen.

Revier Altenberg

(Gemeinden Glashütte, Altenberg, Hermsdorf/Erzgebirge)       

Herr Göbel         035056 23710                   Stephan.Goebel@smul.sachsen.de

Revier Spechtshausen

(Gemeinden Hartmannsdorf-Reichenau, Klingenberg, Dippoldiswalde, Freital, Kreischa, Wilsdruff)

Herr Hänel          035203 39066                   Matthias.Haenel@smul.sachsen.de

Weitere Beratungs- und Unterstützungsleistungen erhalten Waldbesitzer auch bei den Forstbetriebsgemeinschaften. Für den Bereich des Forstbezirkes Bärenfels sind das die FBG „Freiberger Land“ sowie die FBG „Gutsholz“.

Weitere Informationen zur Privatwaldbewirtschaftung im Waldbesitzerportal unter:

https://www.sbs.sachsen.de/waldbesitzer-portal-8319.html


 

verkaufsoffene Sonntage 2018

Für das Jahr 2018 hat der Stadtrat Wilsdruff folgende Sonntage festgelegt, an welchen die Läden geöffnet haben dürfen:

  • 15.04.2018 zum Frühjahrsbauermarkt
  • 07.10.2018 zum Herbstbauernmarkt
  • 02.12.2018 zum Lichterfest und
  • 23.12.2018 anlässlich des 4. Advents.

Verordnung


 

Künftig kommt die Warnung auf das Smartphone - BIWAPP bzw. NINA

BIWAPP_NINA_APP_Teaser.jpgDer digitale Fortschritt macht es möglich. Droht eine ernstzunehmende Gefahr durch Explosion, Hochwasser, Sturm oder Seuchen, kann künftig jeder selbst dafür sorgen, dass er immer die neuesten Infos und aktuelle Warnungen erhält. Dafür wurden zwei spezielle Apps entwickelt, die man sich auf sein Smartphone laden kann. Das ist zum einen „BIWAPP“ - die BürgerInformations- und WarnAPP. Die zweite Warnapp ist NINA - die Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes.

BIWAPP – die regionale Warnapp – Was kann sie und wie wird sie genutzt?

Mit BIWAPP hat der Landkreis die Möglichkeit, direkt Meldungen zu generieren und zu versenden. Der Bürger stellt sich die Orte ein, für die er Informationen/Warnungen erhalten möchte oder er nutzt die sogenannte Wächterfunktion – damit können Informationen/Warnungen für den jeweiligen Standort empfangen werden. Weiterhin verfügt BIWAPP über eine Ortungs- und Notruffunktion. Somit hat der Bürger die Möglichkeit, seinen genauen Standort beispielsweise bei einem Unfall zu definieren und einen entsprechenden Notruf abzusetzen. In BIWAPP kann der Nutzer einstellen, in welchen Kategorien er Benachrichtigungen erhalten möchte – zur Auswahl stehen beispielsweise Verkehrsinformationen, Schulausfälle, Bombenfund, Großbrand oder Seuchenfall. Schnittstellen gibt es zum Deutschen Wetterdienst und zu den Landeshochwasserzentralen. BIWAPP wurde von der Marktplatz GmbH in Zusammenarbeit mit mehreren Kommunen, kreisfreien Städten und weiteren Katastrophenschutzbehörden entwickelt. Das Landratsamt bietet mit BIWAPP eine weitere Möglichkeit, die Bevölkerung im Katastrophenfall zu warnen. Parallel dazu sollen über BIWAPP neben Warnmeldungen auch regional relevante Informationen an die Bevölkerung gegeben werden können.

Sturmschaden-2018.JPGWas kostet die App den Nutzer?

Beide Apps – BIWAPP und NINA – können von jedem Bürger kostenlos über die entsprechenden Download-Portale auf das Smartphone geladen werden.

Die Kosten für BIWAPP belaufen sich für das Landratsamt auf ca. 2.500 Euro pro Jahr. Die App NINA wird für die nächsten zwei Jahre kostenlos für die Landkreise und kreisfreien Städte zur Verfügung gestellt.

 

 

Sturmschaden 2018

NINA – die nationale Warnapp

Über diese App können alle wichtigen Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes,  Wetterwarnungen und Hochwasserinformationen empfangen werden. Technischer Ausgangspunkt ist das modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS), zu welchem in Sachsen derzeit die Integrierte Regionalleitstelle Ostsachsen und das Führungs- und Lagezentrum des Sächsischen Innenministeriums Zugang haben. NINA warnt für Orte, die der Bürger individuell einstellen kann, aber auch für den aktuellen Standort. Weiterhin enthält diese App Notfalltipps, die den Bürger über das Verhalten in Gefahrensituationen informiert. Die App NINA wurde vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Kooperation mit weiteren Partnern entwickelt. Sie wird vom Bund über den Freistaat Sachsen zur Verfügung gestellt. BIWAPP ist vor allem von regionaler Bedeutung. NINA sollten sich vor allem diejenigen zulegen, die viel in Deutschland umherreisen.

Ab welchem Zeitpunkt kann BIWAPP genutzt werden?

BIWAPP wurde vom Landkreis im September dieses Jahres beschafft. Am 1. Januar 2018 wurde BIWAPP offiziell im Landkreis an den Start gebracht.

Kontakt:

Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Amt für Sicherheit und Ordnung
Tel.: 03501 515-4301
E-Mail: sicherheit-und-ordnung@landratsamt-pirna.de


 

Energieberatung

An jedem 2. Donnerstag des Monats findet von 16:00 bis 19:00 Uhr im ehemaligen Rathaus Grumbach, Tharandter Straße 1, eine stationäre Beratung zu allen Fragen des Energiesparens und der Energieeffizienz für Mieter, Hauseigentümer und Bauherren statt. Daneben wird im Rahmen einer Ortsbesichtigung ein Gebäude-Check zur Bewertung der Gebäudehülle und Heiztechnik mit Handlungsempfehlungen vorhandener Energieeinsparpotentiale angeboten.

Die Beratung der Verbraucherzentrale ist anbieterunabhängig und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Der Eigenanteil kostet bei der stationären Beratung pro halbe Stunde 5,00 Euro bzw. 20,00 Euro beim Check. Terminanmeldung: Tel.: 035204 5320 oder 0800 809802400 (kostenfrei).

 

h.project

Architektur- & Bauplanungsbüro

Dipl.-Ing. Stefan Hanns

Architekt, Gutachter, Energieberater


 

Regelungen zum Baumschutz

Hinweis zum Fällungszeitraum

Gehölze dürfen gemäß § 39 Abs. 5 Nr. 2 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) nur in der Zeit vom 1. Oktober bis 28./29. Februar gefällt werden. Innerhalb der Vegetationszeit (vom 1. März bis 30. September) ist das Fällen von Gehölzen verboten. Die untere Naturschutzbehörde beim Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge kann auf Antrag Ausnahmen zulassen.

Das Antragsformular und alle erforderlichen Hinweise dazu finden Sie auf der Internetseite www.landratsamt-pirna.de.

Bei Fragen können Sie sich auch gern an die Stadtverwaltung Wilsdruff, Frau Schwab (Tel. 035204 463-316), wenden.