Städtebauliche Sanierung „Stadtkern“
Abschluss der Sanierung

Städtebauliche Sanierung.JPG- Anfangswert, 4. Fortschreibung, Stichtag 31. Dezember 2016
- sanierungsbedingte Bodenwertsteigerung

Für die freiwillige Ablösung der Ausgleichsbeträge war es nicht mehr vertretbar, mit den Werten der vor über 6 Jahre ermittelten sanierungsbedingten Bodenrichtwertsteigerung zu arbeiten. Die Anfangswerte waren zudem fortzuschreiben.
Die Stadtverwaltung Wilsdruff hatte deswegen den Gutachterausschuss mit der Fortschreibung des zonalen Gutachtens der besonderen Bodenrichtwerte vom 29. Oktober 2010 mit dem Bewertungsstichtag 31. Dezember 2018 beauftragt.

Am 3. Juli 2017 fand eine Begehung des Gutachterausschusses im Sanierungsgebiet „Stadtkern“ statt, wo der Fokus besonders auf den seit 2010 durchgeführten und mit Mittel der Stadtkernsanierung finanzierten Maßnahmen lag, u. a. waren dies private Rückbaumaßnahmen in den Zonen 2, 20, 21 und 22; die Gestaltung des Stadtgrabens zwischen der Nossener und der Meißner Straße, der Straßenausbau zwischen der Meißner Straße und der Töpfergasse, die Instandsetzung der Stütz-mauer der Oberschule; Restleistungen im Bereich des Kleinbahnhofes (Festplatz, Vereinshaus); private Modernisierungs- und Instandsetzungsmaßnahmen in den Zonen 2, 6, 7, 9, 20, 22, 23 und 24 sowie die Gemeinbedarfseinrichtungen Kath. Kirche St. Pius, der Ersatzneubau des kath. Gemeindezentrums und die Erweiterung der Grundschule.

Seit 28. August 2017 liegen der Stadtverwaltung Wilsdruff vorab die Werte vor.

Der Stadtrat hat in seiner Sitzung am 14. September 2017 die gutachterlich festgestellte Wertermittlung für die 4. Fortschreibung der Anfangswerte zum Stichtag 31. Dezember 2016 und die sanierungsbedingten Bodenwertsteigerungen zur Kenntnis genommen. Im Amtsblatt Nr. 20/2017 vom 5. Oktober 2017 wurde darüber informiert.

Das Gutachten wird nach Fertigstellung nachgeliefert.

Bis zur Aufhebung der Sanierungssatzung können weiterhin auf Grundlage der gutachterlich fortgeschriebenen sanierungsbedingten Bodenwertsteigerungen zwischen den Grundstückseigentümern und der Stadt Wilsdruff freiwillige Vereinbarungen zur Ablösung ohne Nachlässe abgeschlossen und der Ausgleichsbetrag entrichtet werden.

Die Stadt ist zur Erhebung der Ausgleichsbeträge auf Grundlage der gutachterlich festgestellten sanierungsbedingten Bodenwertsteigerung (Beschluss Gutachterausschuss Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge vom 22. August 2017 – Differenz zwischen Anfangswert und Endwert) gesetzlich verpflichtet (§ 154 Abs. 1, S. 1 BauGB), ein Ermessen besteht nicht.