Aktuelles
SachsenEnergie bleibt Stromnetzbetreiber für Wilsdruff

Stadt Wilsdruff und Energieversorger unterzeichnen Strom-Konzessionsvertrag.

Die SachsenEnergie bleibt mit ihrer Tochter SachsenNetze bis Ende 2045 Netzbetreiber des Stromnetzes der Stadt Wilsdruff. Dazu unterschrieben am 3. Juni 2024 Bürgermeister Ralf Rother und SachsenEnergie-Vorstand Dr. Axel Cunow den sogenannten Strom-Konzessionsvertrag.  Mit dem Vertrag erhält der Energieversorger das exklusive Recht, die öffentlichen Verkehrswege der Stadt für die Stromversorgung der Wilsdruffer zu nutzen und damit in die langfristige Versorgungssicherheit der Stadt zu investieren. Der bestehende Vertrag läuft am 31. Dezember 2025 aus. Der unterzeichnete Vertrag schließt am 1. Januar 2026 direkt an und endet nach 20 Jahren am 31. Dezember 2045. 

Bürgermeister Ralf Rother: „Wir freuen uns, dass sich die SachsenEnergie beim öffentlichen Wettbewerb beteiligt hat und wir die langjährige Partnerschaft fortsetzen können. Eine stabile Stromversorgung ist ein wichtiger Bestandteil der Daseinsvorsorge.“ SachsenEnergie.jpg

Auch für SachsenEnergie-Vorstand Dr. Axel Cunow ist die Fortführung der Konzession ein Grund zur Freude und ein wichtiger Schritt für die Zukunft der Stadt Wilsdruff: „Wir danken der Stadt Wilsdruff für das erneute Vertrauen in uns. Wir haben damit weiterhin eine entscheidende Geschäftsgrundlage, um langfristig in das Stromnetz zu investieren und es zukunftsfähig zu machen. Das Stromnetz ist das Rückgrat der Energiewende und muss leistungsfähig sein, um mehr Strom abzugeben und gleichzeitig aus dezentralen erneuerbaren Energiequellen aufzunehmen.  Im Sinne der Daseinsvorsorge ist der Konzessionsvertrag letztlich auch die zentrale Grundlage zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit von Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen sowie öffentlichen Einrichtungen.“

Im Zuge der Breitbanderschließung baut SachsenEnergie derzeit mit ihren Tochtergesellschaften in vielen Ortsteilen des Gemeindegebiets das Stromnetz aus und passt es den zukünftigen Anforderungen an.

Das Wilsdruffer Stromnetz ist gut 206 Kilometer lang. Der jährliche Gesamtstrombedarf der Stadt und seinen vierzehn Ortsteilen, seiner Einwohner und ortsansässigen Unternehmen beträgt rund 67 Gigawattstunden.  Der Strom-Konzessionsvertrag erlaubt es dem Netzbetreiber SachsenNetze, die öffentlichen Straßen und Wege in Wilsdruff zu nutzen, um Stromleitungen zu verlegen, zu warten und zu betreiben und damit die Infrastruktur zur Stromversorgung für die Einwohner sicherzustellen.

Medienkontakt SachsenEnergie

Nora Weinhold

Presse- und Mediensprecherin SachsenEnergie


 

Pressemitteilung

Städtebauförderungsprogramm "Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ (ZIZ)

Instandsetzung Spielplatz Stadtpark

Im Jahr 2003 hatten engagierte Einwohner das Projekt „Ein Spielplatz für Wilsdruff“ ins Leben gerufen. Es war ihr Ansinnen, eine breite Zahl an Einwohnern und Unternehmen der Stadt Wilsdruff und Umgebung daran zu beteiligen, um möglichst Verantwortungsbewusstsein für die Erhaltung dieses Spielplatzes zu gewinnen. Nach Abstimmungen zu Standort und Gestaltung war es im Oktober 2004 geschafft: Die Finanzierung des Spielplatzes war gesichert. So waren Spenden in Höhe von 2.592,94 Euro eingegangen und es gab von der bundesweiten „Aktion Mensch“ am 1. Oktober 2004 die Zusage über die Fördersumme von 5.000 Euro.

Damit konnte der Bauhof Wilsdruff mit der Modellierung des Geländes am Stadtpark noch im November 2004 beginnen. Da ein Spielplatz im Winter weitgehend ungenutzt bleibt und die aufgeschütteten Hügel sich noch „setzen“ mussten, entschloss man sich schweren Herzens, die Aufstellung aller Spielgeräte erst im nächsten Frühjahr 2005 vorzunehmen.

Die Einweihung des damals neuen Spielplatzes „Am Oberen Park“ am 1. Juni 2005 hatte Volksfestcharakter. Glücklicherweise war das Wetter an diesem Tag auch auf der Seite der Initiatoren und somit konnten alle geplanten Aktivitäten bei herrlichem Sonnenschein unter freiem Himmel stattfinden. Nach kurzen Ansprachen der Spielplatzinitiatoren Frau Kromer, Frau Humml, Frau Perret und Frau Schlönvogt, des Bürgermeisters Ralf Rother und des Schirmherren Dr. Georg Prinz zur Lippe wurde der Spielplatz von den vielen, schon sehnsüchtig wartenden Kindern im Sturm eingenommen.

Auch heute noch gilt: Ein herzliches Dankeschön für diese Initiative an die Initiatoren, Sponsoren/Spender und allen, die mit viel Engagement dabei waren und sind.

Seit 2005 ist der Zuspruch ununterbrochen groß, die Kinder von damals sind groß und kommen teilweise bereits mit ihren eigenen Kindern, die Initiatoren vielleicht schon oder bald mit Enkeln. Viele Kindergartenkindergruppen haben den Spielplatz als Ziel. Nur im sogenannten Lockdown war es ruhig, als der Spielplatz in eine Zwangspause versetzt werden musste.

Spielplatz Wilsdruff Park.JPG

Der Spielplatz wird seit der Eröffnung vom Bauhof gepflegt und kontrolliert. Notwendige Reparaturen und Anpassungen aufgrund gesetzlich vorgeschriebener Kontrollen sind über die Jahre erfolgt. Nach fast 20 Jahren ist eine umfassende Instandsetzung notwendig.

Im Rahmen Städtebauförderungsprogramm "Zukunftsfähige Innenstädte und Zentren“ (ZIZ) zur weiteren Belebung und Stärkung der Wilsdruffer Innenstadt hat sich die Stadt entschieden, kurzfristig Mittel umzuschichten, um die Ertüchtigung des Spielplatzes zur Umsetzung bringen zu können. Nach erfolgter Ausschreibung wurde die Firma Holzhof Spielraumgestaltung, Am Kohlenplatz 10 in 01099 Dresden aufgrund ihres Angebots damit beauftragt. Die Ausführung soll ab der kommenden Woche erfolgen. Es wird mit einer Bauzeit von 14 Tagen gerechnet. Der Spielplatz ist in dieser Zeit voll gesperrt.

Wilsdruff, 10.04.2024


 

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Wilsdruff macht mit beim Projekt "Europa fängt in der Gemeinde an"

„Europa fängt in der Gemeinde an“ ist ein europäisches Netzwerk aus Lokalpolitikern, die EU-Themen in einer nie dagewesenen Partnerschaft zwischen europäischer und lokaler Regierungsebene vermitteln.

Das Projekt wird es Lokalpolitikern ermöglichen, EU-weit zusammenzuarbeiten und Informationen zu EU-bezogenen Themen, die ihre Bürger auf lokaler Ebene betreffen, zu verbreiten. Es wird auch dazu beitragen, den Kontakt zu den Bürgern zu stärken und Debatten über diese Themen und die Zukunft Europas zu fördern. So soll letztendlich ein europäisch geprägter öffentlicher Raum geschaffen werden.

Das Projekt wird in enger Zusammenarbeit mit dem Europäischen Parlament und dem Europäischen Netz der regionalen und lokalen EU-Beauftragten des Ausschusses der Regionen implementiert.

Beigeordneter Carsten Hahn wird Wilsdruff als Mitglied in diesem Netzwerk vertreten und als Ansprechpartner für EU-Themen zur Verfügung stehen.

Europa fängt in der Gemeinde an - Europäische Union

Europa-Banner.jpg


 

Nachfrage deutlich größer als Angebot

Im Jahr 2023 wurden in Wilsdruff 67 Bauanträge bearbeitet. Die Anzahl der Bauanträge geht seit 2020 stetig zurück. Gegenüber dem Jahr 2022 sind 24 weniger Bauanträge gestellt worden. Bezüglich der Standorte der Bauvorhaben hat sich in 2023 der Trend der letzten Jahre fortgesetzt. Die deutliche Mehrheit von 64,2 % der Bauanträge konzentriert sich weiterhin auf Baulücken. Dies ist aktuell vor allem dem fehlenden Baulandangebot in Satzungsgebieten geschuldet. Die Stadt Wilsdruff stellt seit einigen Jahren kaum Bauflächen zur Verfügung.

Die Baulücken verteilen sich dabei über das gesamte Stadtgebiet Wilsdruff, von den Ortsteilen bis in die Kernstadt.

Bürgermeister Ralf Rother: „Wir sind dankbar, dass es private Eigentümer gibt, die Bauland zur Verfügung stellen. Ohne diese könnten wir unserer kommunalen Aufgabe der Baulandbereitstellung nicht nachkommen.“

Die Nachfrage an Bauflächen in Wilsdruff ist weiterhin hoch. Auch der Bedarf an Mietwohnungen ist ungebrochen. Dieses Problem lässt sich nur durch Geschosswohnungsbau lösen. Es ist ein bundesweites Thema, bezahlbaren Wohnraum zu schaffen, da durch steigende Anforderungen, Normen und Baustandards die Kosten ständig steigen, zusätzlich angeschoben durch steigende Zinsen und Materialpreise.

Neue Angebote für Wohnungsbauflächen gibt es aktuell lediglich seit 2023 mit der Entwicklungssatzung „Oberstraße“ in Kaufbach (Bekanntmachung 09.02.2023). Weitere Angebote für Wohnungs- oder Gewerbebauflächen sind mit der Ergänzungssatzung „Oberhermsdorf – Hauptstraße“ und dem Bebauungsplan Nr. 31 Gewerbegebiet „Hühndorfer Straße“ im Verfahren. 

Wilsdruff, 4. Januar 2024

Statistik Bauanträge Wilsdruff 2016-2023

Jahre

2016

2017

2018

2019

2020

 

2021

2022

2023

Bauanträge + Genehmigungsfreistellungen gesamt

133

96

144

109

121

 

114

91

67

davon Anträge in Baulücken oder Außenbereich

Keine Daten vorh.

Keine Daten vorh.

100

(69,4 %)

65

(59,6 %)

70

(57,9 %)

 

81

(71,0 %)

67

(73,6 %)

43

(64,2 %)

davon Anträge im Geltungsbereich einer Satzung (neue Baugebiete)

Keine Daten vorh.

Keine Daten vorh.

44

(30,6 %)

44

(40,4 %)

51

(42,1 %)

 

33

(29,0 %)

24

 (26,4 %)

24

 (35,8 %)

  

  

 

                                                                                                                                       

 


                                     

Kooperationsvereinbarung ASSKomm

Wilsdruff ist Mitglied in der Allianz Sichere Sächsische Kommunen (ASSKomm) Artikel

Bürgermeister Ralf Rother, die stellvertretende Geschäftsführerin des Landespräventionsrates, Anja Herold-Beckmann sowie der Leiter des Polizeireviers Freital, Polizeirat Martin Gebhardt, unterzeichneten unter Anwesenheit des Sächsischen Staatsministers des Innern, Armin Schuster am 3. August 2023 die Kooperationsvereinbarung im Rahmen der Landespräventionsstrategie und besiegeln damit den Beitritt zur Allianz Sichere Sächsische Kommunen. Der Stadtrat hatte hierzu am 27. April den Beschluss gefasst.Asskomm Foto.jpg

Ziele dieser Kooperationsvereinbarung sind: negativen Entwicklungen frühzeitig entgegenwirken, die Sicherheitslage verbessern, das soziale Klima positiv beeinflussen sowie das Sicherheitsgefühl der Bevölkerung erhöhen.

Als erster Schritt soll eine umfassende Sicherheitsanalyse erfassen, was die Menschen in allen Ortsteilen bewegt und in welchen Bereichen das Thema Sicherheit eine Rolle spielt. Anhand Erfahrungen anderer Kommunen der Allianz und mit Unterstützung des Landespräventionsrates sowie der Polizei sollen in Zusammenarbeit mit Vereinen und Gesellschaft geeignete und angemessene Maßnahmen zu einer Erhöhung der Sicherheit geschaffen werden. Durch zielgerichtete Präventionsarbeit soll das Sicherheitsgefühl und damit auch die Lebensqualität erhöht werden.

Verkehrssicherung bei Baumbeständen ist Eigentümerpflicht

Die Folgen der anhaltenden Hitze und Trockenheit in den vergangenen Jahren haben am sächsischen Baumbestand ihre Spuren hinterlassen. Die durchschnittlich zu geringen Niederschläge begünstigen Dürreschäden an den Bäumen und die milden Temperaturen im Winter sorgen für eine steigende Population von Schädlingen. Beides trägt auch im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zu einer Schwächung der Bäume bei. Abgestorbene und geschädigte Bäume können daher eine Gefahr für Verkehrsteilnehmer darstellen. Gerade in den Sturmperioden steigt das Risiko deutlich, dass Bäume oder Baumbestandteile herabstürzen und Schäden verursachen. Die Pflicht zur Verkehrssicherung der Bäume liegt dabei beim Eigentümer des Grundstücks, auf dem der jeweilige Baum steht. Es ist daher wichtig, dass Eigentümer von an Bundes-, Staats- und Kreisstraßen grenzenden Flurstücken sowie generell entlang aller öffentlichen Verkehrswege dieser Verkehrssicherungspflicht nachkommen. Sturm- und Trockenschäden, beziehungsweise Bäume mit Schädlingsbefall, müssen beseitigt werden, um Verkehrsschäden zu vermeiden. Denn nur so kann verhindert werden, dass Eigentümer sonst bei schuldhafter Verletzung der Verkehrssicherungspflichten für etwaige Schäden haften müssen. Bei der Beseitigung von Schäden gilt es, das Bundesnaturschutzgesetz sowie die regional geltenden Gehölz- beziehungsweise Baumschutzsatzungen zu beachten.

Regelungen zum Baumschutz

Hinweis zum Fällungszeitraum

Gehölze dürfen gemäß § 39 Abs. 5 Nr. 2 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) nur in der Zeit vom 1. Oktober bis 28./29. Februar gefällt werden. Innerhalb der Vegetationszeit (vom 1. März bis 30. September) ist das Fällen von Gehölzen verboten. Die untere Naturschutzbehörde beim Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge kann auf Antrag Ausnahmen zulassen.

Das Antragsformular und alle erforderlichen Hinweise dazu finden Sie auf der Internetseite www.landratsamt-pirna.de.

Bei Fragen können Sie sich auch gern an die Stadtverwaltung Wilsdruff, Herr Rarisch (Tel. 035204 463-319), wenden.