Neues aus der Stadtratsarbeit
Thema Übergabe Heimatmuseum
Unser Heimatmuseum ist nun seit 2022 geschlossen. Da es aber eine wichtige Säule für unsere Stadt darstellt, soll es zukünftig wieder Begegnungen zwischen den Generationen und kulturelle Teilhabe ermöglichen. Um die Arbeit des Museums noch flexibler, vielfältiger und zukunftsorientierter zu gestalten, hat der Stadtrat, am 18. September 2025, einstimmig beschlossen, die Betriebsführung gemäß der Absichtserklärung dem Landesverein Sächsischer Heimatschutz e. V. in Verbindung mit dem Arthur-Kühne-Verein zu übergeben. Durch eine Arbeitsgruppe, bestehend aus Verwaltung, Stadträten, Schulvertretern, Vertretern des Geoparks Sachsens Mitte sowie fachkundigen Bürgerinnen und Bürgern, wird ein Konzept erarbeitet, dass unser Museum fit für die Zukunft macht. Damit wurde ein Signal für die Weiterentwicklung unseres Heimatmuseums gesetzt und es warten viele spannende Projekte, Veranstaltungen und Begegnungen!
Thema Vitale Dorfkerne

m Stadtrat vom 19. Juni 2025 verkündete Bürgermeister Ralf Rother die erfreuliche Nachricht: Mohorn erhält eine Zusage zur Aufnahme in das Förderprogramm „Vitale Dorfkerne“.

Mit dieser Unterstützung sollen die Außenanlagen an der Grundschule Mohorn neugestaltet werden.

75 % der Gesamtkosten werden durch Fördermittel gedeckt.

Einen konkreten Starttermin gibt es derzeit noch nicht, da der Fördermittelantrag noch gestellt und genehmigt werden muss. Ein vorzeitiger Maßnahmenbeginn wird jedoch geprüft.


 

Thema Erklärung der Gemeinde Reinsberg und Klipphausen sowie der Städte Nossen und Wilsdruff zur Verkehrsbelastung infolge von Stau- und Baustellenlagen auf der BAB 4 und BAB 14
Der Stadtrat Wilsdruff wird eine gemeinsame Erklärung mit Reinsberg, Klipphausen und Nossen aufgrund der Verkehrsbelastung durch Umleitungs- und Schwerlastverkehr an die sächsische Staatsregierung übergeben. Grund sind die anhaltenden Probleme rund um das Autobahndreieck Nossen-Dresden West, wo es durch Staus, Unfälle und Baustellen regelmäßig zu einer Verlagerung des Verkehrs - insbesondere des Schwerlastverkehrs in den Ortsteilen kommt.
Damit sind die folgenden fünf Forderungen verbunden:
1️⃣ Schwerlastverkehr auf der Autobahn halten – Umfahrungen unterbinden
2️⃣ Digitale und koordinierte Verkehrslenkung
3️⃣ Sofortige Verkehrsberuhigung in gefährdeten Bereichen
4️⃣ Finanzielle Hilfe für kommunale Straßenschäden
5️⃣ Unterstützung für Feuerwehren entlang der Autobahnen
 
Ein wichtiges Zeichen für mehr Verkehrssicherheit in unserer Region!
Thema Ausweitung der Widmung des Ritterguts Limbach für standesamtliche Trauungen
Der Stadtrat hat beschlossen, die Widmung des Ritterguts Limbach als Eheschließungsstandort auszuweiten. Seit 2015 können standesamtliche Trauungen im Rittersaal und auf der Grünfläche im Innenhof stattfinden. Aufgrund der hohen Nachfrage wird die Widmung nun auf die gesamte Veranstaltungsstätte erweitert. Damit stehen künftig noch mehr stilvolle Orte für unvergessliche Ja-Worte zur Verfügung. 
Thema Bebauungsplan Nr. 33 in Kleinopitz
Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 33 
In der Sitzung wurde unter Tagesordnungspunkt 6 die Aufstellung des Bebauungsplanes Nr. 33 beschlossen. Abstimmungsergebnis: 15 Ja / 2 Enthaltungen / 5 Nein
Der Bebauungsplan sieht eine Wohnbebauung entlang der Weißiger Straße in Richtung der Freitaler Straße mit bis zu fünf Einfamilienhäusern vor. Durch diesen Beschluss kann nun ein detaillierter Bebauungsplan erarbeitet werden, der die spätere Bebauung regelt und wichtige Fragen, insbesondere zur Entwässerung, klärt.
Thema Doppelhaushalt 2025/2026
Doppelhaushalt 2025/2026 beschlossen
 
Der Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung im Jahr 2024 den Doppelhaushalt einstimmig beschlossen.
Die größten Ausgaben werden in die Bildung und Betreuung fließen, dafür hat Wilsdruff rund 11,9 Millionen Euro für das Jahr 2025 geplant und für das Jahr 2026 rund 12,5 Millionen Euro.
Weitere Investitionen gelten der Feuerwehr Kesselsdorf mit einem neuen Löschgruppenfahrzeug, dem Gewerbegebiet "Hühndorfer Höhe" als wichtigste Investition und dem Ausbau der Gehwege in den Ortsteilen Herzogswalde und Mohorn.
Anstehende Projekte , wie die Straßensanierung in Kesselsdorf (Zschorner Ring), der Braunsdorfer Ortskern und das alte Wehr in Grumbach werden eine wichtige Rolle spielen.
 
 
Thema Brunnendörfer

Im Rahmen des Sonderprogrammes Brunnendörfer, sollen die Grundstücke in Grumbach und Kaufbach an die öffentliche Trinkwasserstruktur angeschlossen werden. Die Leistungen, Verlegung Trinkwasserdruckrohr und Asphaltarbeiten wurden öffentlich ausgeschrieben. Nach Angebotseingang, von zwei Firmen, wurde das nachfolgende Ergebnis ermittelt. Der Stadtrat beschloss am 19. September 2024 die Vergabe für die Bauleistung einstimmig. Die Kosten liegen im geplanten Bereich.


 

Thema Vollmitgliedschaft Wasserversorgung Weißeritzgruppe GmbH

Im Rahmen der Verhandlungen zwischen der vom Stadtrat beauftragten Verwaltung und der Wasserversorgung Weißeritzgruppe GmbH über eine Vollmitgliedschaft, haben sich beide Parteien auf ein Beitrittsdatum zum 1. Januar 2025 geeinigt. Schon jetzt sind die Ortsteile Mohorn, Grund und Herzogswalde Mitglied im Trinkwasserzweckverband. Durch eine Vereinheitlichung aller Ortsteile ist die zukünftige Trinkwasserversorgung sowohl qualitativ als auch quantitativ sichergestellt. Nun bestehen verständlicherweise Bedenken bezüglich des Wasserpreises. Dazu ist anzumerken, dass auch bei Fortbestehen des ETBH eine neue Kalkulation des Wasserpreises notwendig gewesen wäre und auch der Mengenpreis deutlich gestiegen wäre. Im Resultat kann man sagen, dass dieser neu kalkulierte Mengenpreis ähnlich der aktuellen Preislage der Weißeritzgruppe entsprechen würde.

Ein Muster der Anliegerinformation finden Sie zur Einsicht hier:


 

Thema Parkstadion Wilsdruff
Die Erneuerungen des Wilsdruffer Parkstadion schreiten voran. Der zusätzliche Parkplatz ist bereits fertig gestellt und die Arbeiten zur Freizeitanlage mit Skatepark und zwei Pump-Tracks laufen. Für die weiteren Bauabschnitte wurde einstimmig im Stadtrat am 13. Juni 2024 beschlossen, dass den Zuschlag für die Erd- und Entwässerungskanalarbeiten an den einzigen Bieter, die Swietelsky Baugesellschaft mbH Meißen vergeben werden. Der Angebotspreis lag bei einer Summe von 124.238,00 €. Für die Beton - und Stahlbauarbeiten ging das Los an die Gebrüder Flechsig Bau GmbH aus Brand-Erbisdorf mit einer Angebotssumme von 83.301,82 €.
Thema Oberschule Wilsdruff - Nachträge Ertüchtigung Brandschutz

Mit dem Abschluss der Rohbauarbeiten und Dachdeckung im Zuge der Erweiterung der Oberschule Wilsdruff, wurde im Sommer 2023 mit dem Innenausbau begonnen. Bei erforderlichen Eingriffen in die Flure des Bestandsgebäudes wurde festgestellt, dass die Brandschutzanforderungen im Bestandsgebäude nicht erfüllt sind. Neben der Brandschutzertüchtigung spielt auch die Statik eine sehr große Rolle.

Die für die brandschutztechnische Sanierung des Südflügels zusätzlichen Leistungen, sollen als Nachtrag bei den im Bau nach öffentlicher Ausschreibung beauftragten Firmen erfolgen. Bei diesem Vorgehen würde sich die Bauzeit nur um 6 Monate verlängern, bei einer neuen Ausschreibung um ca. 16 Monate bei laufenden Schulbetrieb.

In der #Stadtratssitzung am 13. Juni 2024 wurden diese Nachträge einstimmig bestätigt.


 

 

Thema Erschließung des Gewerbegebietes Hühndofer Straße
Die Verwaltung wurde durch den einstimmigen Beschluss des Stadtrates in der Sitzung vom 13. Juni 2024 beauftragt, die Planungsleistungen an den wirtschaftlichsten Bieter zu vergeben. Die Angebotssumme lag bei 168.058,00 €.

Thema Trinkwasser

Die Anforderungen an die Trinkwasserversorgung werden personell und technisch immer höher.

Um auch zukünftig die wichtige Ressource Trinkwasser sowohl quantitativ und qualitativ für die Einwohnerinnen und Einwohner sicherstellen zu können und die Versorgung zu vereinheitlichen, hat der Stadtrat im September 2023 die Verwaltung beauftragt mit dem Trinkwasserzweckverband Verhandlungen über eine Vollmitgliedschaft zu führen.

Diese Verhandlungen haben in einer Absichtserklärung zum Beitritt der Stadt gemündet, die der Stadtrat einstimmig in der Sitzung im Mai beschlossen hat.

In der Sitzung vom 13. Juni 2024 wurde dann der Beitritt zum Trinkwasserzweckverband ebenfalls einstimmig beschlossen.

Neben den Ortsteilen Mohorn, Grund und Herzogswalde, die schon jetzt Mitglied im Trinkwasserzweckverband sind, wird die Stadt somit ab dem 1. Januar 2025 Vollmitglied sein. Dieser Schritt bedarf noch der Zustimmung der Verbandsversammlung des Trinkwasserzweckverbandes Weißeritzgruppe. Das Trinkwasser entstammt weiterhin aus der Talsperre Klingenberg.