Aktuelles
Errichtung einer neuen Rettungswache in Wilsdruff

Pressemitteilung vom 20. August 2019

Einweihung am 27.08.2019, 17:00 Uhr

Am 3. September 2018 wurde mit dem Bau der neuen Rettungswache und dem Neubau einer Fahrzeughalle für die FFW Wilsdruff begonnen. Grund für den Bau waren die beengten räumlichen Verhältnisse der Rettungswache und der Bedarf eines zusätzlichen Stellplatzes für die FFW.

Auftraggeber für das Gesamtbauvorhaben ist die Stadt Wilsdruff. Insgesamt wurden ca. 1,6 Mio. € investiert (1.050 Mio. € Rettungswache und 550 T€ FFW). Der Bau der Rettungswache ist dabei Aufgabe des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Die Stadt Wilsdruff ist hier in Abstimmung mit dem Landkreis eingesprungen und der Landkreis ist Mieter der Rettungswache.

Für den Anbau des Stellplatzes der FFW erhielt die Stadt eine Zuwendung in Höhe von 89.644 € vom Landkreis.

Es wurden 18 Baulose gebildet; der Zuschlag ging überwiegend an Firmen der Region. Die Planung und Bauüberwachung erfolgte durch das Architekturbüro Nasr aus Hühndorf, die Statikplanung durch das Ingenieurbüro Richter aus Wilsdruff und die technische Ausrüstung wurde durch die IBTA GmbH aus Dresden geplant.

Die Fahrzeughalle für die FFW hat eine Bruttofläche von 102 qm, die Rettungswache 315 qm. Darin sind alle funktional erforderlichen Räume enthalten. Zusätzlich wurde in den Außenanlagen ein neuer Ölabscheider eingebaut und die Tore der FFW-Hallen erneuert.

Bürgermeister Ralf Rother: “Die Rettungswache in unmittelbarer Nähe zur Feuerwehr ist ein Standortvorteil für Wilsdruff. Daher haben wir die Baumaßnahme gern übernommen.“


 

Neue Chance für Antragsteller

Die Förderperiode nähert sich dem Ende, der Fördertopf schrumpft und die Gelegenheiten zur Antragstellung werden weniger. Aber nun ist noch einmal die Chance gekommen. Am 19. August starten neue Aufrufe in der Region „Silbernes Erzgebirge“. Privatpersonen, Unternehmen, Vereine und Kommunen können wieder ihre Projektideen zur Auswahl bei der LEADER-Region einreichen. Interessierte haben diesmal bis zum 27. September 2019 Zeit, sich um eine Förderung zu bewerben. Bis dahin müssen die vollständigen Antragsunterlagen beim Regionalmanagement vorliegen. Eine Beratung zum Projekt muss allerdings schon bis zum 20. September stattfinden. Deshalb empfiehlt es sich, schnellstmöglich einen Beratungstermin zu vereinbaren. Zu beachten ist im Besonderen, dass zum Zeitpunkt der Antragstellung eine Baugenehmigung vorliegen muss, falls diese für die Umsetzung des Vorhabens von Nöten ist. Die aktuellsten Informationen bietet dazu die Seite www.re-silbernes-erzgebirge.de. In den beiden Aufrufen steht wieder eine breite Palette an Förderthemen zur Verfügung. Das können z. B. sein: Um- und Wiedernutzung von leerstehenden Gebäuden für gewerbliche Zwecke, Aufbau von ehrenamtlichen Strukturen, Erhalt und Ausbau der wohnortnahen Versorgung, Stärkung der regionalen Wertschöpfung, touristische Projekte oder Vorhaben zur Umweltbildung und zum Schutz der Kulturlandschaft. Aber auch Vorhaben, die in den Bereich Straßenbau, Mobilität und die Sanierung von öffentlichen Plätzen fallen oder Studien oder Projektmanagements können beantragt werden.


 

Jugendliche haben die Wahl

2019_U18-Wahl.jpgIm Jahr der Wahlen haben auch Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren die Möglichkeit, ihre Stimme abzugeben. Mit den Landtagswahlen rücken politische Zukunftsdiskussionen ins Zentrum des öffentlichen Interesses. Das beschäftigt auch Kinder und Jugendliche, sie stellen sich Fragen und äußern politische Wünsche. An diesem Punkt setzt U18 an.

In ganz Sachsen werden bis zum 28. August 2019 unter dem Motto #dannwaehldoch U18-Wahlen stattfinden. Ziel ist es, dass sich Jugendliche mit politischen Themen auseinandersetzen und erste Erfahrungen mit unserem Wahlsystem sammeln können.

Auch der Pro Jugend e. V. organisiert gemeinsam mit der Stiftung Leben und Arbeit ein Wahllokal. Am 27. August werden wir am Markt in Wilsdruff vor Ort sein, mit Wahlzetteln, -kabinen, -urnen und vielen Infomaterialien für euch. Von 11:00 bis 16:00 Uhr haben alle unter 18-Jährigen die Chance, ihre Stimme abzugeben. Am 6. September findet zudem für alle interessierten Jugendlichen eine Wahlparty im Schülertreff statt. Neben guter Musik und kleinen Snacks werden wir uns die U18 Wahlergebnisse sowie die Wahlergebnisse der Erwachsenen anschauen.

 

Max Stürmer

Pro Jugend e. V.


 

Allgemeinverfügung zur Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern

Auf Grundlage des § 100 Absatz 1 Satz 2 Wasserhaushaltsgesetz (WHG) in geltender Fassung (i. g. F.) erlässt die Untere Wasserbehörde des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge folgende Allgemeinverfügung und schränkt somit auch den aus § 26 WHG gestatteten Eigentümer- und Anliegergebrauch ein.

Benutzungsregelnde Allgemeinverfügung

  1. Wasserentnahmen aus oberirdischen Gewässern (vgl. § 3 Nr. 1 WHG) auf dem Gebiet des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge zu Bewässerungszwecken werden bis einschließlich 30. September 2019 untersagt. Es liegt im Ermessen der Behörde, die Allgemeinverfügung vorzeitig zu widerrufen. Das Schöpfen mit Handgefäßen im Rahmen des Gemeingebrauchs (§ 16 Sächsisches Wassergesetz – SächsWG i. g. F.) ist vom vorgenannten Verbot nicht betroffen.
  2. Die Untersagung erstreckt sich außerdem auf rechtlich zugelassene Wasserentnahmen, zum Beispiel Wasserentnahmen zum Zwecke der Bewässerung, auch in der Landwirtschaft, Forstwirtschaft und dem Gartenbau.
  3. Die Allgemeinverfügung gilt ab dem Tag nach der Bekanntgabe.
  4. Die sofortige Vollziehung dieser Allgemeinverfügung wird angeordnet.

 

Gründe

Nach § 109 Absatz 1 Nr. 3 SächsWG ist das Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge Untere Wasserbehörde. Die Untere Wasserbehörde ist nach § 110 Absatz 1 SächsWG i. V. m. der SächsWasserZuVO sowie § 3 Abs. 1 Nr. 1 VwVfG i. m. § 1 SächsVwVfZG für die Erteilung der vorliegenden Allgemeinverfügung sachlich und örtlich zuständig.

Aufgrund der anhaltenden Trockenheit haben sich in den Gewässern sehr niedrige Wasserstände eingestellt. Eine Änderung dieser Situation ist derzeit nicht absehbar. Anhaltende Niedrigwasserstände stören die in und an Gewässern lebenden Organismen und Pflanzen nachhaltig. Die natürliche Selbstreinigungskraft der Gewässer ist durch die niedrigen Wasserstände und die damit verbundene Reduzierung der Sauerstoffzufuhr bei steigender Wassertemperatur erheblich beeinträchtigt. Ein anhaltendes ungeregeltes Entnahmeregime würde diese Situation weiter verschärfen.

Die Allgemeinverfügung ist angemessen und geeignet, um vorsorglich die Lebensgrundlage Wasser, gewässerökologische Belange und das Wohl der Allgemeinheit zu schützen und zu erhalten.

Die sofortige Vollziehung dieser Allgemeinverfügung wird gemäß § 80 Absatz 2 Nr. 4 der VwGO angeordnet, da es im Interesse der Allgemeinheit nicht vertretbar wäre, wenn aufgrund eines Widerspruches gegen die Allgemeinverfügung bis zum Abschluss des Rechtsbehelfsverfahrens Oberflächenwasser aus den oberirdischen Gewässern entnommen werden würde. Daher begründet sich ein besonderes öffentliches Interesse, welches eine sofortige Vollziehung rechtfertigt. Durch die Anordnung der sofortigen Vollziehung, hat der Widerspruch gegen diese Allgemeinverfügung keine aufschiebende Wirkung.

Die Allgemeinverfügung ergeht unter dem Vorbehalt des Widerrufs und tritt am Tag nach ihrer Bekanntgabe in Kraft. Die Einhaltung des Entnahmeverbotes wird stichprobenartig überwacht. Bei Verstößen können Bußgelder in Höhe von bis zu 50.000 Euro anfallen (vgl. § 103 WHG i. V. m. § 122 SächsWG).

Rechtsbehelfsbelehrung

Gegen diese Allgemeinverfügung kann innerhalb eines Monats nach der Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden. Der Widerspruch ist beim Landratsamt des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, Schloßhof 2/4, 01796 Pirna einzulegen.

 

gez. Dr. Birgit Hertzog

in Vertretung des Geschäftsbereichsleiters

Die Allgemeinverfügung kann im Original zu den Geschäftszeiten im Landratsamt, Referat Gewässerschutz, Weißeritzstraße 7, 01744 Dippoldiswalde, eingesehen werden. Die elektronische Fassung finden Sie auf der Internetseite der Landkreisverwaltung unter: www.landratsamt-pirna.de/bekanntmachungen.html

Kontakt:

Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Referat Gewässerschutz

Weißeritzstraße 7, 01744 Dippoldiswalde

Telefon: 03501 515-3410

E-Mail: umwelt@landratsamt-pirna.de


 

Sperrung Wald im Landkreis

Allgemeinverfügung zur Sperrung des Waldes im Gebiet des Landkreises

Das Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge als untere Forstbehörde erlässt in Abstimmung mit dem Staatsbetrieb Sachsenforst gemäß §§ 13 Abs. 1, 2 und 35 Nr. 1, 2 SächsWaldG nachfolgende Allgemeinverfügung:

Für das Gebiet des Landkreises Sächsische Schweiz-Osterzgebirge wird das waldgesetzliche Betretungsrecht ab dem Tag der Bekanntmachung dieser Allgemeinverfügung wie folgt eingeschränkt:

  1. In der Zeit von 21:00 Uhr eines Tages bis 06:00 Uhr des Folgetages ist das Betreten des Waldes einschließlich aller Waldwege untersagt. 
  2. Von 06:00 Uhr bis 21:00 Uhr ist das Betreten des Waldes auf die Waldwege beschränkt. Das Verlassen der Waldwege untersagt.

  3. Ausgenommen ist der Aufenthalt in den ausgewiesenen Trekkinghütten und auf Biwakplätzen des Forststeigs, sofern diese vor 21:00 Uhr erreicht werden.

  4. Vom zeitweiligen Betretungsverbot sind die im § 15 Abs. 2 SächsWaldG genannten Personen und Sachverhalte ausgenommen. 
  5. Die Allgemeinverfügung gilt bis auf Widerruf.

Der vorsätzliche oder fahrlässige Verstoß gegen vorstehende Allgemeinverfügung ist gem. § 52 Abs. 5 SächsWaldG als Ordnungswidrigkeit mit Geldbuße bedroht. Diese kann bis zu 2.500 €, in besonders schweren Fällen bis zu 10.000 € betragen.

Begründung:
Aufgrund der trockenen Witterung und der vorhergesagten Waldbrandgefahrenstufen für die Waldflächen im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge im Zusammenhang mit außergewöhnlich hohen Temperaturen besteht eine extrem große Waldbrandgefahr. Auch für das kommende Wochenende hat der Deutsche Wetterdienst sehr hohe Temperaturen und damit verbunden eine enorm hohe Waldbrandgefahr vorhergesagt.  

Das waldgesetzliche Betretungsrecht gemäß § 11 SächsWaldG wird deshalb in der Nachtzeit bis auf Widerruf generell ausgesetzt, weil die Entstehung von Waldbränden und die Waldbrandbekämpfung in der Nachtzeit mit besonderen Gefahren für Leib und Leben verbunden ist. So werden Waldbrände in der Nacht später entdeckt und erreichen dadurch ein größeres Ausmaß. Außerdem erschweren Nachtbedingungen die Lösch- und Rettungsarbeiten.  

Vom nächtlichen Betretungsverbot des Waldes ausgenommen sind nur die Trekkinghütten und Biwakplätze des Forststeiges, weil diese einer intensiven Betreuung durch den Staatsbetrieb Sachsenforst unterliegen und gut erreichbar sind.

Das Verlassen der Waldwege am Tage wird untersagt, weil die Zündbereitschaft auf den Waldwegen deutlich geringer ist, als in der Waldfläche.

Die Allgemeinverfügung wird widerrufen, sobald sich die Wetterlage umstellt.

Zum Schutz des Waldes und der Waldbesucher war vorstehende Allgemeinverfügung zu erlassen. Sie war für sofort vollziehbar zu erklären, um den mit ihr bezweckten Erfolg ohne Verzögerung zu bewirken.

Überdies können die Forstschutzbeauftragten und die Vollzugspolizeibediensteten Platzverweise aussprechen.
Diese Allgemeinverfügung wird gemäß § 80 Abs. 2 Nr.4 der Verwaltungsgerichtsordnung (VwGO) für sofort vollziehbar erklärt.

gez. Dr. Hertzog
Landratsamt
als Untere Forstbehörde

Kontakt:
Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Untere Forstbehörde

Weißeritzstraße 7, 01744 Dippoldiswalde
Telefon: 03501 515-3500
E-Mail:
umwelt@landratsamt-pirna.de


 

Wasser- und Bodenanalysen

Am Dienstag, 24. September 2019, bietet die AfU e. V. die Möglichkeit, in der Zeit von 11:00 bis 12:00 Uhr, in Wilsdruff im Vereinshaus, Freiberger Straße 48 und von 16:00 bis 17:00 Uhr, in Nossen in der Pestalozzi-Grundschule, Schulstraße 19, Wasser- und Bodenproben untersuchen zu lassen.

Gegen einen Unkostenbeitrag kann das Wasser sofort auf den pH-Wert und die Nitratkonzentration untersucht werden. Dazu sollten Sie frisch abgefülltes Wasser (ca. 1 Liter) in einer Mineralwasserflasche mitbringen. Auf Wunsch kann die Probe auch auf verschiedene Einzelparameter, z. B. Schwermetalle oder auf Brauchwasser- bzw. Trinkwasserqualität, überprüft werden.

Weiterhin werden auch Bodenproben für eine Nährstoffbedarfsermittlung entgegengenommen. Hierzu ist es notwendig, an mehreren Stellen des Gartens Boden auszuheben, sodass insgesamt ca. 500 Gramm der Mischprobe für die Untersuchung zur Verfügung stehen.

 

AfU e. V.
Arbeitsgruppe für Umwelttoxikologie e. V.
Tel/Fax.: 03727 976311
www.afu-ev.org
E-Mail: afu-ev@web.de


 

Freies WLAN am Wilsdruffer Marktplatz

Pressemitteilung vom 5. März 2019

Am 11. März 2019 werden am Marktplatz in Wilsdruff die ersten Hotspots für den mobilen Internetzugang in Betrieb genommen. Hiervon sollen alle Wilsdruffer Bürger sowie auch Besucher und Touristen kostenlos profitieren. Somit kann man unterwegs schnell nach den Wanderwegen recherchieren, seine E-Mails abrufen oder Fahrpläne der Buslinien suchen, ohne das eigene Datenvolumen zu beanspruchen.

Mit nur zwei Klicks sind Nutzer online: Einfach auf dem Marktplatz das WLAN-Netz „Hotspot-Wilsdruff“ auswählen. Anschließend öffnet sich eine Begrüßungsseite, auf der die Nutzer die Verbindung mit dem offenen Netzwerk starten. Jetzt nur noch den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) zustimmen und los geht’s.

Betreiber des öffentlichen Internets ist die Stadt Wilsdruff und trägt somit die für den Betrieb entstehenden Kosten eigenwirtschaftlich. Das Angebot wird tageszeitlich begrenzt. Weitere Standorte die in Wilsdruff und Ortsteilen geplant sind, sollen über Fördermittel ergänzt werden, wie z.B. das Wifi4EU.

Bürgermeister Ralf Rother: „Das freie WLAN macht unsere Innenstadt attraktiver. Da in der heutigen Zeit Menschen ihre Eindrücke schnell über Social Media verteilen können, bedeutet dies für die Stadt wertvolle Werbung.“


 

Gewusst wie: Solarenergie am eigenen Haus nutzen

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Für die Energiewende am eigenen Haus können Sachsens Haus- und Wohnungseigentümer sowie private Vermieter jetzt das volle Potenzial der Solarenergie ausschöpfen. Möglich macht’s der neue Eignungscheck Solar der Energieberatung der Verbraucherzentrale Sachsen. Im Rahmen einer etwa zweistündigen Beratung am Haus wird geprüft, inwiefern der Einbau einer Photovoltaik- oder einer Solarthermieanlage sinnvoll ist und ob sich diese rechnet. Der neue Check kostet dank der Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) nur 30 Euro.

„Vielen Hauseigentümern fehlt beim Thema Solarenergie an der eigenen Immobilie unabhängiger Rat. Mit dem neuen Check kann konkret aufgezeigt werden, welche Potenziale zur umweltbewussten und unabhängigen Gewinnung von Strom oder Wärme fürs Haus bestehen. Dabei behalten wir die Kosten im individuellen Fall im Blick und erläutern Fördermöglichkeiten“, erklärt Lorenz Bücklein, Leiter der Energieberatung der Verbraucherzentrale Sachsen.

Beim Eignungscheck Solar ermittelt der Energieberater die ungefähr benötigte Größe und den voraussichtlichen Ertrag einer möglichen Anlage. Bei einem Vor-Ort-Termin nehmen die Energieberater beispielsweise den Dachtyp, den Dachzustand und die Dachschräge, den Verschattungsgrad, die vorhandene Heizungsanlage sowie die Anschlussmöglichkeiten für eine Anlage unter die Lupe. Außerdem erhalten Verbraucher Hinweise zu eventuell erforderlichen baulichen oder technischen Voraussetzungen. Die Ergebnisse werden in einem individuellen Beratungsbericht dokumentiert.

Interessierte Hausbesitzer können sich über 0800 – 809 802 400 kostenfrei telefonisch für einen Check anmelden. Weitere Informationen zum neuen Check und den Beratungsangeboten der Energieberatung der Verbraucherzentrale gibt es unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind alle Energie-Checks kostenfrei. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.


 

FSME vorbeugen – Beratung und Impfung durch das Gesundheitsamt

2019_Zeckenimpfung.pngSeit Februar 2019 gilt auch der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge als Risikogebiet für FSME (Frühsommer-Meningo-Encephalitis). Es wird geschätzt, dass in Risikogebieten zwischen 0,1 bis maximal 5 % aller Zecken das FSME-Virus in sich tragen, also ca. jede 100. Zecke. Auch wenn das Risiko, an FSME zu erkranken, noch als verhältnismäßig gering einzuschätzen ist, sollte man sich aktiv vor einer möglichen Erkrankung schützen.

Mit der Impfung vorbeugen

Die FSME-Viren befinden sich in den Speicheldrüsen der Zecken und werden sofort mit dem Stich übertragen. Gegen FSME gibt es keine ursächliche Behandlung. Daher ist die FSME-Impfung eine gute Vorsorgemaßnahme, um das Risiko einer FSME-Erkrankung zu verringern. Die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes des Landkreises führen seit einigen Jahren Beratungen und FSME-Impfungen durch. Empfohlen wird eine Impfung für Menschen, die sich aus beruflichen Gründen oder in der Freizeit in Risikogebieten aufhalten. Je nach Präparat benötigt man für die notwendigen drei Impfungen fünf bis zwölf Monate Zeit. Es gibt – wenn in Ausnahmefällen ein schneller Schutz notwendig wird – auch Schnellimpfschemata. In regelmäßigen Abständen sollte die FSME-Impfung für Kinder und Erwachsene aufgefrischt werden. Dabei ist der FSME-Impfstoff in der Regel gut verträglich. Für Bewohner von Risikogebieten werden die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Die Impfsprechstunden im Landratsamt finden wie folgt statt:

Pirna, Schloßhof 2/4

jeden Dienstag, 13:00 - 17:30 Uhr

Freital, Hüttenstraße 14

jeden ersten Donnerstag im Monat 15:30 - 17:30 Uhr

Dippoldiswalde, Weißeritzstraße 7

jeden letzten Donnerstag im Monat 15:30 - 17:30 Uhr

Allgemeine Verhaltenstipps gegen zeckenübertragene Erkrankungen:

  • Zecken sind aktiv, sobald es warm wird. Sie halten sich besonders gern im Unterholz, Gebüsch oder in hohen Gräsern auf und werden im Vorbeigehen von Gräsern und Unterholz abgestreift. Daher sollte in der Natur auf möglichst lange und geschlossene Kleidung geachtet werden.
  •  Tragen Sie vor dem Aufenthalt in Wäldern oder Wiesen zeckenabweisende Mittel zum Schutz auf die Haut auf. Beachten Sie: Die Wirkung der Mittel ist zeitlich begrenzt, bietet keinen vollständigen Schutz und muss auf (!) ein eventuelles Sonnenschutzmittel aufgetragen werden.
  •  Suchen Sie trotz vorbeugender Maßnahmen im Anschluss an einen Aufenthalt in der Natur den Körper gründlich nach Zecken ab.
  •  Sollten Sie eine Zecke am Körper entdecken, entfernen Sie diese möglichst schnell, z. B. mit einer Zeckenpinzette. Zudem darf die Zecke nicht mit Öl oder Klebstoff übergossen werden. Fassen Sie die Zecke möglichst nah der Haut im Kopfbereich und ziehen Sie sie vorsichtig und gerade heraus. Im Anschluss muss die kleine Wunde an der Stichstelle sorgfältig desinfiziert werden.

 

Kontakt:

Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Referat Gesundheitsamt

Schloßhof 2/4, 01796 Pirna

Tel.: 03501 515-2301


 

 

Dafür ist eine Erlaubnis nach dem Tierschutzgesetz erforderlich

Wer gewerbsmäßig mit Wirbeltieren arbeitet, muss beachten, dass einige dieser Tätigkeiten laut § 11 des Tierschutzgesetzes erlaubnispflichtig sind. Gewerbemäßiges Handeln liegt vor, wenn eine Tätigkeit selbstständig, planmäßig, fortgesetzt und mit der Absicht der Gewinnerzielung ausgeübt wird. Ein Gewerbebetrieb im Sinne der Gewerbeordnung braucht nicht vorzuliegen. Sämtliche Tätigkeiten bedürfen vor Aufnahme der Tätigkeit der Erlaubnis durch das zuständige Veterinäramt. Für die Erteilung der Erlaubnis ist es u. a. zwingend erforderlich, dass der Verantwortliche (i. d. R. der Tierhalter) über die nötige Sachkunde verfügt. Zu den erlaubnispflichtigen Tätigkeiten zählen:

  • gewerbsmäßiges Züchten oder Halten (= Tierpensionen) von Wirbeltiere außer landwirtschaftliche Nutztiere und Gehegewild. Zu beachten ist, dass Pferde nicht zu den landwirtschaftlichen Nutztieren zählen. Demnach ist auch das Betreiben einer Pferdepension (Halten von Wirbeltieren) erlaubnispflichtig;
  • gewerbsmäßiges Handeln mit Wirbeltieren, beispielsweise Hunde- und Pferdehandel;
  • das Betreiben eines Reit- und/oder Fahrbetriebes, beispielsweise das Anbieten von Ponyreiten und Kremserfahrten;
  • gewerbsmäßiges zur Schau stellen von Tieren oder das gewerbsmäßige zur Verfügung stellen von Tieren zu diesem Zweck, beispielsweise Vorzeigen von Tieren auf Märkten, in Gehegen, Zoos etc.;
  • gewerbsmäßiges Bekämpfen von Wirbeltieren als Schädlinge, beispielsweise von Mäusen und Ratten;
  • gewerbsmäßiges Ausbilden von Hunden für Dritte oder die gewerbsmäßige Anleitung der Ausbildung der Hunde durch den Tierhalter, beispielsweise Hundeschulen, Hundeverhaltensberater;
  • gewerbsmäßiges Arbeiten mit Tieren im sozialen Einsatz, auch bei ehrenamtlichen tiergestützten Interventionen, die im Rahmen von gemeinnützigen Vereinen erfolgen.

Auch im Nebenerwerb sind die genannten Tätigkeiten tierschutzrechtlich erlaubnispflichtig. Das Formular für den Antrag kann auf der Internetseite www.landratsamt-pirna.de (Referat Veterinärdienst, Bereich Tierschutz, Formulare) abgerufen werden.

Das gewerbliche Betreiben oben genannter Tätigkeiten ohne entsprechende Erlaubnis stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einer Geldbuße bis 25.000 Euro bestraft werden.

Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Referat Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt

Schloßhof 2/4

01796 Pirna

E-Mail: lueva@landratsamt-pirna.de


 

Daran denken: Meldepflicht für Tierhaltungen

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Tierhalter sind per Gesetz verpflichtet, jährlich ihre Tierbestände an die Sächsische Tierseuchenkasse zu melden. Der Veterinärbehörde des Landratsamtes sind dagegen der Beginn von Tierhaltungen oder wesentliche Änderungen, wie z. B. die Haltung einer anderen Tierart, anzuzeigen.

Anzugeben ist die Anzahl der im Jahresdurchschnitt gehaltenen Tiere für folgende Tierarten:

-       Rinder

-       Schafe

-       Ziegen

-       Schweine (auch Mastschweine und Minipigs)

-       Hühner, Enten, Gänse, Fasane, Perlhühner, Rebhühner, Tauben, Truthühner, Wachteln, Laufvögel

-       Pferde, Esel

-       Bienenvölker

-       andere als hier genannte Klauentiere

-       Kameliden (z. B. Alpaka)

-       Gehegewild

Dabei ist es unerheblich, ob Tiere gewerblich oder als Hobby gehalten werden. Mitzuteilen sind auch Fischhaltungen, außer ausgesprochenen Hobbyhaltungen (Gartenteich).

Wenn eine Tierhaltung beendet wird, ist das ebenfalls der Veterinärbehörde mitzuteilen. Sollten Tierhalter verstorben sein, werden die Erben um Mitteilung gebeten, ob die Tierhaltung beendet oder durch andere Personen fortgeführt wird.

Hinweis: Die Meldung an die Veterinärbehörde wird nicht durch die Pflichtmeldung an die Tierseuchenkasse ersetzt. Diese ist also zusätzlich erforderlich.

Die Mitteilung kann per E-Mail an: lueva@landratsamt-pirna.de oder per Fax an 03501 515-2409 erfolgen.

 

Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge


 

 

Verordnung der Stadt Wilsdruff über verkaufsoffene Sonntage im Jahr 2019

Aufgrund von § 8 Abs. 1 des Gesetzes über die Ladenöffnungszeiten im Freistaat Sachsen (Sächsisches Ladenöffnungsgesetz-SächsLadÖffG) vom 1. Dezember 2010 (SächsGVBl. S. 338) erlässt die Stadt Wilsdruff für ihr Gemeindegebiet mit Beschluss des Stadtrates vom 21. Februar 2019, folgende Rechtsverordnung:

 

§ 1

Verkaufsoffene Sonntage

Folgende Sonntage werden nach § 8 Abs. 1 SächsLadÖffG als verkaufsoffene Sonntage für das Jahr 2019 festgesetzt:

 

-          Sonntag, 07.04.2019 anlässlich des Frühjahrbauernmarktes

-          Sonntag, 06.10.2019 anlässlich des Herbstbauernmarktes

-          Sonntag, 01.12.2019 anlässlich des Lichterfestes

-          Sonntag, 22.12.2019 anlässlich des 4. Advents.

 

Die jeweilige Sonntagsöffnung darf ausschließlich in der Zeit zwischen 12:00 und 18:00 Uhr stattfinden. Die Dauer der Ladenöffnung im vorgegebenen Zeitrahmen kann jedoch individuell gestaltet werden.

 

§ 2

In Kraft treten

Die Rechtsverordnung tritt am Tage nach ihrer Verkündung in Kraft.

 

 

Wilsdruff, 21.02.2019

 

 

Ralf Rother                      (Dienstsiegel)

Bürgermeister


 

 

PRELLBOCK 2019: Welches Unternehmen hat den Negativpreis verdient?

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Jetzt abstimmen: Vom 01. Februar bis 31. Oktober 2019 unter www.verbraucherzentrale-sachsen.de/prellbock

                                                                                                     

Abzocker, Blender und Service-Nieten aufgepasst – jetzt wird es ungemütlich! Ab dem 01. Februar machen verärgerte Verbraucher mobil und wählen den PRELLBOCK 2019. Bis zum 31. Oktober 2019 kann jeder auf der Internetseite der Verbraucherzentrale Sachsen Vorschläge einreichen und mitmachen. Welches Unternehmen hat den Negativpreis in diesem Jahr verdient?

Aller zwei Jahre stimmen Sachsens Verbraucher ab, welches Unternehmen sie besonders abgezockt, verärgert oder hinters Licht geführt hat. Der Gewinner erhält den PRELLBOCK der Verbraucherzentrale Sachsen. Doch bei der reinen Übergabe des Negativpreises ist es nie geblieben. „Gegen jeden der Gewinner haben wir bisher Klage eingereicht, um Verbraucher zu ihrem Recht zu bringen“, so Andreas Eichhorst, Vorstand der Verbraucherzentrale Sachsen.

Der PRELLBOCK wirkt: Das wurde aus den Gewinnern der Vorjahre

Und zwar erfolgreich: Gegen den ersten PRELLBOCK-Gewinner, die B2B Technologies Chemnitz GmbH, hatte die Verbraucherzentrale Sachsen ihr Eilverfahren am Oberlandesgericht Dresden gewonnen. Kurze Zeit später hat der Abofallen-Betreiber Insolvenz angemeldet. Auch für den PRELLBOCK 2015 sah es nicht rosig aus: Die MGN GmbH aus Dresden schob hoffnungsvollen Senioren teure wie fragwürdige Nahrungsergänzungsmittel unter. Nach mehreren Urteilen, die die fragwürdige Verkaufspraktik von MGN untersagen, ist es nun ruhig um das Unternehmen geworden. Die Urteile gegen die beiden PRELLBOCK-Gewinner aus 2017 stehen noch aus: Die Sparkasse Zwickau und die Erzgebirgssparkassen kündigten alternativlos langjährige, lukrative Prämiensparverträge – zu Unrecht, so Sachsens Verbraucherschützer.

Verbraucherzentrale Sachsen: Auch 2019 nicht auf Kuschelkurs 

Auf Kuschelkurs ist die Verbraucherzentrale Sachsen auch in diesem Jahr nicht. Auch wenn sie zum heutigen Auftakt-Termin der Abstimmung eine Tierpatenschaft im Zoo Dresden übernommen hat – und zwar für keinen passenderen als für den Westkaukasischen Steinbock. „Er ähnelt nicht nur im Aussehen unserer PRELLBOCK-Trophäe, sondern kommt auch in seinem Wesen verbraucherunfreundlichen Unternehmen sehr nahe: Wenn wir ihm auf die Pelle rücken, sucht er schnell das Weite. Wir sind gespannt, welchen Bock wir in diesem Jahr bändigen werden“, scherzt Andreas Eichhorst. Die Patenschaft läuft für die Zeit der Abstimmung zum PRELLBOCK 2019. Der Beitrag kommt dem Tierwohl der Gruppe zugute.

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Unwetter-Warnungen auf das Smartphone - BIWAPP bzw. NINA

BIWAPP_NINA_APP_Teaser.jpgDer digitale Fortschritt macht es möglich. Droht eine ernstzunehmende Gefahr durch Explosion, Hochwasser, Sturm oder Seuchen, kann künftig jeder selbst dafür sorgen, dass er immer die neuesten Infos und aktuelle Warnungen erhält. Dafür wurden zwei spezielle Apps entwickelt, die man sich auf sein Smartphone laden kann. Das ist zum einen „BIWAPP“ - die BürgerInformations- und WarnAPP. Die zweite Warnapp ist NINA - die Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes.

BIWAPP – die regionale Warnapp – Was kann sie und wie wird sie genutzt?

Mit BIWAPP hat der Landkreis die Möglichkeit, direkt Meldungen zu generieren und zu versenden. Der Bürger stellt sich die Orte ein, für die er Informationen/Warnungen erhalten möchte oder er nutzt die sogenannte Wächterfunktion – damit können Informationen/Warnungen für den jeweiligen Standort empfangen werden. Weiterhin verfügt BIWAPP über eine Ortungs- und Notruffunktion. Somit hat der Bürger die Möglichkeit, seinen genauen Standort beispielsweise bei einem Unfall zu definieren und einen entsprechenden Notruf abzusetzen. In BIWAPP kann der Nutzer einstellen, in welchen Kategorien er Benachrichtigungen erhalten möchte – zur Auswahl stehen beispielsweise Verkehrsinformationen, Schulausfälle, Bombenfund, Großbrand oder Seuchenfall. Schnittstellen gibt es zum Deutschen Wetterdienst und zu den Landeshochwasserzentralen. BIWAPP wurde von der Marktplatz GmbH in Zusammenarbeit mit mehreren Kommunen, kreisfreien Städten und weiteren Katastrophenschutzbehörden entwickelt. Das Landratsamt bietet mit BIWAPP eine weitere Möglichkeit, die Bevölkerung im Katastrophenfall zu warnen. Parallel dazu sollen über BIWAPP neben Warnmeldungen auch regional relevante Informationen an die Bevölkerung gegeben werden können.

Sturmschaden-2018.JPGWas kostet die App den Nutzer?

Beide Apps – BIWAPP und NINA – können von jedem Bürger kostenlos über die entsprechenden Download-Portale auf das Smartphone geladen werden.

Die Kosten für BIWAPP belaufen sich für das Landratsamt auf ca. 2.500 Euro pro Jahr. Die App NINA wird für die nächsten zwei Jahre kostenlos für die Landkreise und kreisfreien Städte zur Verfügung gestellt.

 

 

Sturmschaden 2018

NINA – die nationale Warnapp

Über diese App können alle wichtigen Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes,  Wetterwarnungen und Hochwasserinformationen empfangen werden. Technischer Ausgangspunkt ist das modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS), zu welchem in Sachsen derzeit die Integrierte Regionalleitstelle Ostsachsen und das Führungs- und Lagezentrum des Sächsischen Innenministeriums Zugang haben. NINA warnt für Orte, die der Bürger individuell einstellen kann, aber auch für den aktuellen Standort. Weiterhin enthält diese App Notfalltipps, die den Bürger über das Verhalten in Gefahrensituationen informiert. Die App NINA wurde vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Kooperation mit weiteren Partnern entwickelt. Sie wird vom Bund über den Freistaat Sachsen zur Verfügung gestellt. BIWAPP ist vor allem von regionaler Bedeutung. NINA sollten sich vor allem diejenigen zulegen, die viel in Deutschland umherreisen.

Kontakt:

Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Amt für Sicherheit und Ordnung
Tel.: 03501 515-4301
E-Mail: sicherheit-und-ordnung@landratsamt-pirna.de


 

Machbarkeitsstudie zur Errichtung eines Bau- und Kulturzentrums

Machbarkeitsstudie_Flyer.jpg


 

Erweiterung der Stadtverwaltung

Seit dem 15. März 2018 laufen die Bauarbeiten zur Erweiterung der Stadtverwaltung. Seit diesem Zeitpunkt sind die Zufahrt zur Stadtverwaltung, einschließlich eines Teilbereiches des Parkplatzes sowie der kleine Parkplatz links neben der Stadtverwaltung, gesperrt. Die Zufahrt erfolgt für die Zeit der Baumaßnahme ausschließlich über das Grundstück Nossener Straße 18. Auf dem Parkplatz zwischen der Nossener Straße 18 und der Verwaltung stehen zwölf ausgewiesene Parkplätze für die Mitarbeiter der Verwaltung und für Besucher zur Verfügung. Weitere Parkplätze befinden sich hinter der Saubachtalhalle.


 

Gebäude-Check

Verbraucherzentrale Sachsen.pngWas tun bei hohen Strom- und Heizkosten?

 

Wie schnell sich die Rädchen im Stromzähler drehen, liegt meist in eigener Hand. Um Energieverbrauchsfallen zu finden, ist es wichtig, sich einen Überblick über den Strom- und Wärmeverbrauch zu verschaffen. Private Haushalte, Wohnungseigentümer sowie private Vermieter erhalten Hilfe durch die anbieterneutralen Energieberater der Verbraucherzentrale Sachsen. Diese kommen ins Haus und bewerten die energetische Situation vor Ort. Im Ergebnis erhalten Sie einen Bericht mit den Ergebnissen dieses Gebäude-Checks sowie Handlungsempfehlungen. Der Gebäude-Check hat einen Wert von 226,00 Euro. Der Eigenkostenanteil für den Verbraucher beträgt aber nur 20,00 Euro. Die Differenz trägt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Einen Termin gibt es unter Telefon 0173 4091961.


 

Information zu Schutzmaßnahmen von Weidetieren vor Wölfen in Sachsen

Empfehlungen aus dem Sächsischen Wolfmanagement

Auch wenn sich Wölfe in Sachsen nicht überall territorial etabliert haben, muss in ganz Sachsen mit ihrem Auftauchen gerechnet werden.

Anlässlich der bevorstehenden Weidesaison sollte darum jeder Tierhalter die Schutzmaßnahmen für seine Weidetiere vor Wolfsübergriffen überprüfen und ggf. verbessern. Wenn es zu Übergriffen von Wölfen auf Nutztiere kommt werden Schafe, Ziegen und Wild im Gatter am häufigsten von Wölfen gerissen, da sie gut in deren Beuteschema passen. Wölfe unterscheiden nicht zwischen Wild- und Nutztier, daher ist es wichtig, dem Wolf den Zugang zu Nutztieren zu erschweren.

Herdenschutzmaßnahmen garantieren zwar keinen 100 %-igen Schutz, können jedoch Übergriffe durch den Wolf effektiv reduzieren. Nachfolgende Maßnahmen haben sich gemäß den hiesigen sowie internationalen Erfahrungen als wirkungsvoll erwiesen.

Schafe, Ziegen und Wild in Gattern

Elektrozäune mit einer Höhe von 100 cm bis 120 cm bieten einen wirksamen Schutz. Sowohl Netzzäune als auch stromführende Litzenzäune (mit mindestens fünf Litzen) sind geeignet. Wo die Möglichkeit besteht, ist das Einstallen über Nacht bei kleineren Tierbeständen empfehlenswert.

Festzäune aus Maschendraht, Knotengeflecht oder ähnlichem Material verursachen, anders als Elektrozäune, beim Wolf keinen Schmerz, wenn er diese berührt. Erfahrungsgemäß können sie von Wölfen leicht untergraben, übersprungen oder überklettert werden, weshalb sie nicht empfohlen werden.

Bei Wildgattern ist besonders auf einen Schutz vor dem Untergraben der Umzäunung durch den Wolf zu achten. Um dies zu verhindern, kann zusätzlich eine Zaunschürze aus Knotengeflecht oder eine bodennahe, stromführende Drahtlitze verwendet werden.

Tierhalter sollten ihre Zäune regelmäßig auf Schwachstellen prüfen und diese ggf. zeitnah beseitigen. Die Umzäunung darf keine Durchschlupfmöglichkeiten bieten und alle Seiten der Koppel müssen geschlossen sein. Über offene Gräben oder Gewässer können Wölfe leicht eindringen. Bei stromführenden Zäunen sind eine ausreichende Spannung (mind. 2.500 V) über die gesamte Zaunlänge und eine gute Erdung wichtig. Die Zäune sollten nicht durchhängen, sondern die empfohlene Höhe von 100-120 cm auf der gesamten Zaunlänge aufweisen. Außerdem sollte die Koppel nicht zu klein sein, damit die Tiere bei einem versuchten Übergriff durch einen Wolf genügend Platz zum Ausweichen haben und nicht ausbrechen.

Rinder und Pferde

Aufgrund der Seltenheit von Wolfsübergriffen auf Rinder und Pferde in Sachsen, gibt es für diese Nutztierarten derzeit keinen definierten Mindestschutz. Die Zahlung von Schadensausgleich ist also nicht an die Einhaltung bestimmter Schutzmaßnahmen gebunden. Beim Bau von Weidezäunen sollte allerdings die gute fachliche Praxis in der Weidetierhaltung (siehe AID-Broschüre „Sichere Weidezäune“, ISBN 978-3-8308-1221-0) Beachtung finden. Möchten Rinder- oder Pferdehalter ihre Koppel sicherer gestalten, ist ein stromführender Litzenzaun, bestehend aus 5 Litzen (Litzenhöhe: 20, 40, 60, 90, 120 cm), empfehlenswert.

Kälber und Fohlen, die sich in der Herde befinden, sind in der Regel durch die Wehrhaftigkeit der erwachsenen Tiere geschützt. Das Risiko eines Übergriffs steigt, wenn Jungtiere die Möglichkeit haben, sich aus der Koppel zu entfernen. Die Zäune sollten daher so aufgebaut sein, dass Jungtiere die Koppel nicht verlassen können. Hierfür sind stromführende Litzenzäune (siehe oben) gut geeignet.

Beratung zur Förderung von Herdenschutzmaßnahmen

Schaf- und Ziegenhalter sowie Betreiber von Wildgattern haben die Möglichkeit, sich im Rahmen der Förderrichtlinie "Natürliches Erbe" NE / 2014 Herdenschutzmaßnahmen gegen Wolfsangriffe (Anschaffung von Elektrozäunen, Flatterband und Herdenschutzhunden, Installation von Unterwühlschutz bei Wildgattern) fördern zu lassen. Dies gilt sowohl für Hobbyhalter als auch für Tierhalter im landwirtschaftlichen Haupt- und Nebenerwerb. Der Fördersatz liegt bei 80 % der förderfähigen Ausgaben (vom Netto).

Bei Fragen zum Herdenschutz bzw. zur Förderung von Schutzmaßnahmen stehen den Tierhaltern folgende Ansprechpartner zur Verfügung:

Herr Klausnitzer vom Fachbüro für Naturschutz und Landschaftsökologie in Roßwein, OT Haßlau (Tel. 0151 50551465, Email: Herdenschutz@Klausnitzer.org), zuständig für die Landkreise Nordsachsen, Leipzig, Mittelsachsen, Zwickau, Erzgebirge und Vogtland sowie die Städte Leipzig und Chemnitz.

Herr Klingenberger von der Biosphärenreservatsverwaltung in Malschwitz, OT Wartha (Tel.: 0172 3757 602, Email: andre.klingenberger@smul.sachsen.de), zuständig für die Landkreise Görlitz, Bautzen, Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie die Stadt Dresden.

Die Beratung ist kostenfrei und kann auch vor Ort stattfinden.

Schadensausgleich

Im Freistaat Sachsen werden Schäden, bei denen der Wolf als Verursacher festgestellt oder nicht ausgeschlossen werden kann, auf Grundlage von § 40 Abs. 6 SächsNatSchG finanziell ausgeglichen. Dies gilt für alle Haus- und Nutztierarten.

Bei Schaf- und Ziegenhaltern sowie Betreiber von Wildgattern ist der Anspruch auf Schadensausgleich an die Einhaltung der Kriterien für den Mindestschutz gebunden. Dazu gehören für Schaf- und Ziegenhalter mind. 90 cm hohe Elektrozäune mit ausreichender Spannung (mind. 2500 V) oder für Schaf- und Ziegenhalter sowie Betreiber von Wildgattern mind. 120 cm hohe Festzäune. Die Koppel muss zudem an allen Seiten auch zu Gewässern geschlossen sein und überall einen festen Bodenabschluss aufweisen.

Halter von Rindern, Pferden oder anderen Haus- und Nutztierarten haben bei einem Wolfsübergriff, unabhängig vom Mindestschutz, Anspruch auf Schadensausgleich.

Voraussetzung für die Zahlung von Schadensausgleich ist eine Begutachtung durch einen Mitarbeiter des zuständigen Landratsamtes vor Ort. Dafür muss die Meldung des Schadens durch den Tierhalter zeitnah innerhalb von 24 Stunden an das Landratsamt erfolgen. Außerhalb der Dienstzeiten des Landratsamtes, an Wochenenden oder Feiertagen, kann der Kontakt zu den Rissgutachtern auch über die Rettungsleitstellen hergestellt werden.

Im Monitoringjahr 2016/2017 wurden im Freistaat Sachsen 14 Wolfsrudel und 4 Wolfspaare nachgewiesen. Der Wolf breitet sich weiter aus, so dass auch außerhalb der bekannten Wolfsgebiete jederzeit fast überall im Freistaat mit Wölfen gerechnet werden kann.

Hinweise aus der Bevölkerung, vor allem Sichtungen von Wölfen, liefern wichtige Informationen über das Vorkommen, die Entwicklung und das Verhalten der Wölfe. Bitte melden Sie Wolfshinweise an Ihr Landratsamt, an das Kontaktbüro „Wölfe in Sachsen“ (s. unten) oder an das LUPUS Institut für Wolfsmonitoring und -forschung in Deutschland (Tel. 035727 57762, kontakt@lupus-institut.de).

Mehr Informationen zum Wolf in Sachsen:

Kontaktbüro „Wölfe in Sachsen“

Am Erlichthof 15

02956 Rietschen

Tel. 035772 46 76 2

Fax. 035772 46 77 1

E-Mail: kontaktbuero@wolf-sachsen.de

Internet: www.wolf-sachsen.de


 

Sturmholz im Privatwald – Schadensaufnahme, Holzaufarbeitung, Borkenkäfergefahr

In den vergangenen Herbst- und Wintermonaten haben gleich mehrere Stürme dem Wald in unserer Region stark zugesetzt. Über alle Waldbesitzarten hinweg liegen vornehmlich Nadelhölzer geworfen und gebrochen am Boden. Besonders vereinzelt liegende Stämme werden rasch übersehen und machen die Aufarbeitung mühselig. Diese Hölzer bieten ideales Brutmaterial für die Borkenkäferarten und führen zu einer starken Gefährdung benachbarter Nadelholzbestände.

Für die Waldbesitzer gilt jetzt folgendes:

  • Alle Waldflächen gründlich auf vorhandenes Schadholz (geworfene und gebrochene Stämme, angeschobene Bäume und heruntergebrochene Kronen) prüfen.
  • Schadholz so rasch wie möglich aufarbeiten oder aufarbeiten lassen und aus dem Wald verbringen.
  • Spätestens, wenn mehrere Tage Temperaturen um 16° C  erreicht werden, regelmäßige Kontrolle der Waldbestände auf Borkenkäferbefall (Braunes Bohrmehl am Stammfuß, Harztröpfchen/Harzfluss am Stamm, abfallende Rindenstücke, Spechtabschläge)

Bei längerfristiger Holzlagerung ist ein Mindestabstand von 500 m (besser weiter) zu Waldflächen (Nadelholzbestände) zu berücksichtigen. Ziel ist es, bruttaugliches Holz vor Beginn der ersten Schwarmperiode der Borkenkäferarten, die Ende April/Anfang Mai beginnt, aus dem Wald zu entfernen und damit einer verstärkten Vermehrung der Borkenkäferpopulationen vorzubeugen.

Weißes Bohrmehl an frisch eingeschlagenem Holz ist ein Zeichen für den Befall durch den Gestreiften Nadelnutzholzborkenkäfer. Diese Borkenkäfer legen im Holz ihre Eier ab und schleppen in die dafür angelegten Gänge Pilze ein, die das Holz schwarz verfärben. Beides führt zu erheblicher Wertminderung des Holzes. Unter bestimmten Voraussetzungen können geeignete Firmen mit spezieller Zertifizierung gefährdete Polter chemisch behandeln.

Die Bemühung um eine zeitnahe Aufarbeitung der Schäden im Privatwald obliegt dem Waldbesitzer. Die Aufarbeitung von Sturmholz sollte soweit wie möglich speziell ausgebildeten Fachfirmen überlassen werden. Insbesondere größere Wurf- und Bruchverhaue sollten nur mit forstlicher Großtechnik entzerrt werden. Momentan sind die Kapazitäten der Forstunternehmer vor Ort, aufgrund der großflächigen Schadsituation, stark ausgelastet.

Bei der eigenständigen Sturmholzaufbereitung ist zwingend auf die Belange von Arbeitssicherheit und Unfallverhütung bei Waldarbeiten zu achten, d. h. das Tragen von Helm, Schnittschutz- & Warnkleidung ist obligatorisch. Aus Sicherheitsgründen (Rettungskette) ist es besonders wichtig, im Wald niemals alleine zu arbeiten. Darüber hinaus ist die Teilnahme an einer speziellen Schulung zum sachkundigen Umgang mit der Motorsäge, insbesondere für die Aufarbeitung von unter Spannung stehendem Holz, nicht zuletzt im Hinblick auf Unfallversicherungsbelange, sehr zu empfehlen. Diese Schulung bietet u. a. der Forstbezirk Bärenfels (SBS) an.

Der Holzmarkt ist momentan ebenfalls durch das erhöhte Aufkommen von Schadholz geprägt.  Dadurch gestaltet sich der Holzabsatz zurzeit schwierig.

Zur Bewältigung größerer Mengen von Schadholz stehen Ihnen die Revierförster für Privat- und Körperschaftswald gerne beratend zur Seite. Sie vermitteln im Bedarfsfall den Kontakt zu den Forstunternehmen.

Revier Altenberg

(Gemeinden Glashütte, Altenberg, Hermsdorf/Erzgebirge)       

Herr Göbel         035056 23710                   Stephan.Goebel@smul.sachsen.de

Revier Spechtshausen

(Gemeinden Hartmannsdorf-Reichenau, Klingenberg, Dippoldiswalde, Freital, Kreischa, Wilsdruff)

Herr Hänel          035203 39066                   Matthias.Haenel@smul.sachsen.de

Weitere Beratungs- und Unterstützungsleistungen erhalten Waldbesitzer auch bei den Forstbetriebsgemeinschaften. Für den Bereich des Forstbezirkes Bärenfels sind das die FBG „Freiberger Land“ sowie die FBG „Gutsholz“.

Weitere Informationen zur Privatwaldbewirtschaftung im Waldbesitzerportal unter:

https://www.sbs.sachsen.de/waldbesitzer-portal-8319.html


 

Neu: Energieberatung seit 01.01.2019 kostenlos

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An jedem 2. Donnerstag des Monats findet von 16:00 bis 19:00 Uhr im ehemaligen Rathaus Grumbach, Tharandter Straße 1, eine stationäre Beratung zu Möglichkeiten des Energiesparens und der Energieeffizienz für Mieter, Hauseigentümer und Bauherren statt. Dabei werden Fragen zum baulichen Wärmeschutz, zur Anlagentechnik, zur Schimmelpilzvermeidung, zur Heizkostenabrechnung u. a. beantwortet. Ebenso wird im Rahmen einer Ortsbesichtigung ein Gebäude-Check zur Bewertung der Gebäudehülle und Heiztechnik mit Handlungsempfehlungen vorhandener Energieeinsparpotentiale angeboten. Schwerpunkt der Beratung im Februar ist das Problemfeld „Wärmebrücken/Schimmelbildung“. Dabei untersucht der Berater die Bausubstanz und gibt Hinweise zur Behebung der Schwachstellen. Die kostenlose stationäre Beratung der Verbraucherzentrale ist anbieterunabhängig und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Terminanmeldung: Tel.: 0173 4091961 oder 0800 809802400 (kostenfrei)

 

h.project

Architektur- & Bauplanungsbüro

Dipl.-Ing. Stefan Hanns

Architekt, Gutachter, Energieberater

Tel.: 035204 5320

Mobil: 0173 4091961

E-Mail: h.project@web.de


 

Regelungen zum Baumschutz

Hinweis zum Fällungszeitraum

Gehölze dürfen gemäß § 39 Abs. 5 Nr. 2 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) nur in der Zeit vom 1. Oktober bis 28./29. Februar gefällt werden. Innerhalb der Vegetationszeit (vom 1. März bis 30. September) ist das Fällen von Gehölzen verboten. Die untere Naturschutzbehörde beim Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge kann auf Antrag Ausnahmen zulassen.

Das Antragsformular und alle erforderlichen Hinweise dazu finden Sie auf der Internetseite www.landratsamt-pirna.de.

Bei Fragen können Sie sich auch gern an die Stadtverwaltung Wilsdruff, Frau Schwab (Tel. 035204 463-316), wenden.