Aktuelles
Einladung zur Sitzung des Stadtrates

Die öffentliche Sitzung des Stadtrates findet am Donnerstag, 19. Dezember 2019, 19:00 Uhr, im AMARA (nicht barrierefrei), Freiberger Straße 37, 01723 Mohorn, statt.

Bekanntmachung


 

Stadtverwaltung am 27. Dezember 2019 nicht geöffnet

Die Stadt Wilsdruff weist darauf hin, dass die Stadtverwaltung sowie die Außenstellen (Bibliothek, Bauhof, Bürgerbüro Kesselsdorf etc.) am 27. Dezember 2019 geschlossen bleiben.

 

Ab dem 30. Dezember 2019 stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Wilsdruffverwaltung wieder zu den bekannten Öffnungszeiten zur Verfügung.


 

Wilsdruffer Informationsbroschüre überarbeitet

Ab 12. Dezember 2019 wird die neue Informationsbroschüre der Stadt Wilsdruff vorliegen. In ihr erhält der Leser Auskunft über die Stadt, ihre Ortsteile, die vorhandenen sozialen und kulturellen Einrichtungen und vieles mehr. Durch die Kommunalwahlen änderte sich die Besetzung des Stadtrates und der Ortschaftsräte. Kindertagesstätten wurden erweitert und es wurde mit dem Bau des Gymnasiums begonnen, neue Vereine bildeten sich oder Ansprechpartner wechselten. Das Organigramm der Stadtverwaltung wurde aktualisiert. Dies alles floss in die Überarbeitung mit ein.

 

Bürgermeister Ralf Rother ist sicher: "Die Broschüre enthält wichtige Informationen für unsere Einwohner und soll unseren Gästen einen Einblick in die Schönheit unserer Stadt geben."


 

Investitionsprogramm Barrierefreies Bauen „Lieblingsplätze für alle“ 2020

Das Investitionsprogramm Barrierefreies Bauen „Lieblingsplätze für alle“ hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen und in der Öffentlichkeit viel beachteten Baustein zum Abbau bestehender Barrieren und zur Verwirklichung einer inklusiven Gesellschaft entwickelt. Aufgrund des dadurch erkennbar gewordenen großen Bedarfs an entsprechenden Investitionen soll das Programm ab 2020 fortlaufend jährlich weitergeführt werden.

Gefördert werden zum einen kleine Maßnahmen, insbesondere im Kultur-, Freizeit-, Bildungs- und Gesundheitsbereich. Hierbei ist der Gastronomiebereich ausdrücklich mit inbegriffen. Zum anderen werden insbesondere kleine Investitionen zur Schaffung von Barrierefreiheit in bestehenden ambulanten Arzt- und Zahnarztpraxen gefördert.

Die Höhe der Förderung beträgt je Maßnahme höchstens 25.000 Euro und kann bis zu 100 % Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben betragen. Eine Förderung kommunaler Gebäude und Einrichtungen ist ausgeschlossen, soweit es sich dabei nicht um ein freiwilliges Angebot handelt. Die finanziellen Mittel werden dem Landkreis auf der Grundlage einer priorisierten Maßnahmenliste nach Prüfung durch die Bewilligungsbehörde – Sächsische Aufbaubank (SAB) - zur Verfügung gestellt. Die Prioritäten und Schwerpunkte zur Umsetzung des Investitionsprogramms werden zuvor unter Beteiligung des Behindertenbeauftragten und -beirates festgelegt.

Einzelprojekte können zum Beispiel sein:

- Induktive Höranlagen,

- Audio-Guides sowie Orientierungshilfen für blinde und sehbehinderte Menschen,

- barrierefreie Zugänge (Rampen, Aufzug, Treppenlift),

- barrierefreie Sanitäranlagen (Toiletten, Duschen) etc.

- medizinische Geräte, die speziell die Behandlung von Menschen mit Behinderungen unterstützen

 

Alle interessierten Betreiber öffentlich zugänglicher Einrichtungen können ab sofort, jedoch spätestens bis zum 31. Dezember 2019, einen entsprechenden Antrag beim Landratsamt einreichen. Später eingehende Anträge können leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Das Antragsformular finden Sie im Internet unter: www.landratsamt-pirna.de/foerdermittelmanagement.html

 

Anträge richten Sie bitte an:

Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Jugend und Bildungsamt

Referat Besonderes Soziale Dienste und Förderung

Frau Baake

Schloßhof 2/4

01796 Pirna

 

Ansprechpartner:

Frau Baake

Tel.: 03501 515-4006

Fax: 03501 515-84006

cindy.baake@landratsamt-pirna.de

 

Herr Clauß - Behindertenbeauftragter

Tel.: 03501 515-2005

Fax: 03501 515-84304

behindertenbeauftragter@landratsamt-pirna.de


 

Tierbestandsmeldung 2020

Bekanntmachung der Sächsischen Tierseuchenkasse (TSK)

- Anstalt des öffentlichen Rechts -

 

Sehr geehrte Tierhalter,

bitte beachten Sie, dass Sie als Tierhalter von Pferden, Rindern, Schweinen, Schafen, Ziegen, Geflügel, Süßwasserfischen und Bienen zur Meldung und Beitragszahlung bei der Sächsischen Tierseuchenkasse gesetzlich verpflichtet sind.

Die Meldung und Beitragszahlung für Ihren Tierbestand ist Voraussetzung für:

-          eine Entschädigung im Tierseuchenfall,

-          für die Beteiligung der Tierseuchenkasse an den Kosten für die Tierkörperbeseitigung

-          für die Gewährung von Beihilfen durch die Tierseuchenkasse.

Der Tierseuchenkasse bereits bekannte Tierhalter erhalten Ende Dezember 2019 einen Meldebogen per Post. Sollte dieser bis Mitte Januar 2020 nicht bei Ihnen eingegangen sein, melden Sie sich bitte bei der Tierseuchenkasse um Ihren Tierbestand anzugeben.

Tierhalter, welche ihre E-Mail- Adresse bei der Tierseuchenkasse autorisiert haben, erhalten die Meldeaufforderung per E-Mail.

Auf dem Meldebogen oder per Internet sind die am Stichtag 1. Januar 2020 vorhandenen Tiere zu melden. Sie erhalten daraufhin Ende Februar 2020 den Beitragsbescheid.

Ihre Pflicht zur Meldung begründet sich auf § 23 Abs. 5 des Sächsischen Ausführungsgesetzes zum Tiergesundheitsgesetz (SächsAGTierGesG) in Verbindung mit der Beitragssatzung der Sächsischen Tierseuchenkasse, unabhängig davon,ob Sie Tiere im landwirtschaftlichen Bereich oder zu privaten Zwecken halten.

Darüber hinaus möchten wir Sie auf Ihre Meldepflicht bei dem für Sie zuständigen Veterinäramt hinweisen.

Bitte unbedingt beachten:

Auf unserer Internetseite erhalten Sie weitere Informationen zur Melde- und Beitragspflicht, zu Beihilfen der Tierseuchenkasse sowie über die Tiergesundheitsdienste. Zudem können Sie, als gemeldeter Tierbesitzer u. a. Ihr Beitragskonto (gemeldeter Tierbestand der letzten 3 Jahre), erhaltene Beihilfen, Befunde sowie eine Übersicht über Ihre bei der Tierkörperbeseitigungsanstalt entsorgten Tiere einsehen. 

 

Sächsische Tierseuchenkasse

Anstalt des öffentlichen Rechts

Löwenstr. 7a,

01099 Dresden

Tel: 0351 / 80608-0

Fax: 0351 / 80608-35

E-Mail: info@tsk-sachsen.de

Internet: www.tsk-sachsen.de


 

Neue Sicherheitsrichtlinien bei E-Mails

Aufgrund aktueller Sicherheitsrichtlinien werden ab sofort alle E-Mails an die Stadtverwaltung Wilsdruff geblockt, die ein Office-Dokument in alten Formaten enthalten (*.doc, *.xls, *.ppt usw.). Ihre Nachrichten können nur zugestellt werden, wenn die Anhänge mit einem zulässigen Format (wie z. B. .docx, .xlsx, .pptx usw.) versendet werden. Wir bitten Sie, dies zu beachten.

 

EDV Abteilung der Stadtverwaltung Wilsdruff


 

Ortsübliche Bekanntmachung des Staatsbetriebes Sachsenforst FoB Bärenfels

Der Staatsbetrieb Sachsenforst beabsichtigt im Bereich des Forstbezirkes Bärenfels im Zeitraum Juli bis Oktober im kommenden Jahr Forstliche Bodenschutzkalkungen durchzuführen.

Die Flächen befinden sich in den Gemarkungen Fördergersdorf, Hetzdorf, Grillenburg, Herzogswalde und Pohrsdorf. Wobei sich die Kalkungsflächen in den Gemarkungen Fördergersdorf und Hetzdorf ausschließlich im Landeswald befinden.

Die Bodenschutzkalkung erfolgt nach einer fachlich fundierten Planung auf standörtlicher Grundlage unter Beachtung der flächenkonkreten Waldfunktionen und der Baumartenverhältnisse mit Naturkalken unter ständiger Kontrolle durch Mitarbeiter des Forstbezirkes.

Ziel der Bodenschutzkalkung sind:

  • Kompensation von Säureeinträgen
  • Verbesserung der Pufferkapazität des Waldbodens
  • Verbesserung der Erdalkali-Ernährung der Waldbäume
  • Verbesserung der Vitalität der Waldbestände
    • Verbesserung der Lebensbedingungen für Bodenlebewesen und Baumwurzeln
    • Verbesserung des Schutzes von Quell- und Grundwasser vor Schwermetall-, Aluminium- und Säureeinträgen

Zum Einsatz kommt aufgemahlener magnesiumhaltiger Kalkstein in einer Aufwandmenge von 3 t/ha. Die Ausbringung wird durch Helicopter oder Starrflügler erfolgen.

Die Bodenschutzkalkung wird aus Mitteln des ELER-Programms der Europäischen Union finanziert und ist für die teilnehmenden Waldbesitzer kostenfrei.

Die betroffenen Waldbesitzer haben die Möglichkeit, nach vorheriger Terminabstimmung, bis 20.12.2019 im Forstbezirk Bärenfels Akteneinsicht zu nehmen. Waldbesitzer, die mit der Bodenschutzkalkung ihres Waldes einverstanden sind, brauchen nichts zu unternehmen. Mit dem Einverständnis zur Kalkung wird dem Staatsbetrieb Sachsenforst bzw. dem von ihm beauftragten Unternehmen die Befugnis erteilt, den Wald gemäß § 13 Abs. 1 SächsWaldG im Auftrag des Waldbesitzers aus Sicherheitsgründen für den Zeitraum der Kalkung zu sperren.

Waldbesitzer, bei denen Einwände gegen die vorgesehene Bodenschutzkalkung ihres Waldes bestehen, sind gebeten, bis zum 20. Dezember 2019 bei unten stehender Adresseschriftlich oder zur Niederschrift Widerspruch gegen die Kalkung zu erheben.

Nähere Auskünfte zu den betroffenen Waldflächen können die Waldeigentümer unter folgender Kontaktstelle erhalten:

 

Kontakt:

Josef Pietzonka

Referent Forstbezirk Bärenfels

Staatsbetrieb Sachsenforst

Tel.: 035052 613115 oder 0173 9616328

josef.pietzonka@smul.sachsen.de|www.sachsenforst.de


 

Bekanntmachung - B 173 Anbau eines Radweges in Herzogswalde

hier: Vorarbeiten auf Grundstücken - Vermessungsleistungen -

Der Freistaat Sachsen, vertreten durch das Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Niederlassung Meißen, plant den Anbau eines Radweges an der B 173 in Herzogswalde. Der Bauanfang wird der Anschluss an dem bereits vorhandenen straßenbegleitenden Weg sein. Der Radweg soll bis nach Einmündung der Kreisstraße K 9006 unter Einbeziehung des Buswendeplatzes geführt werden.

Als Voraussetzung für die zu erstellende Planung werden planungsbegleitende Vermessungen auf Flurstücken der Gemarkung Herzogswalde und der Gemarkung Mohorn in der Zeit

vom 21. Oktober 2019 bis 31. März 2020,

frühestens 14 Tage nach Bekanntmachung,

erforderlich. Folgende Flurstücke sind betroffen:

- Gemarkung Herzogswalde 1/3, 1/6, 1/7, 189/4, 189/6, 194/1, 717/41,

- Gemarkung Mohorn 285, 285/1, 285/2, 1470/2, 1470/4, 1470/7

Da die genannten Arbeiten im Interesse der Allgemeinheit liegen, hat das Bundesfernstraßengesetz (FStrG) die Grundstücksberechtigten verpflichtet, sie zu dulden (§ 16 a FStrG). Die Arbeiten können auch durch Beauftragte der Straßenbauverwaltung durchgeführt werden.

Etwaige durch diese Vorarbeiten entstehende unmittelbare Vermögensnachteile werden in Geld entschädigt. Sollte eine Einigung über die Entschädigung in Geld nicht erreicht werden können, setzt die Landesdirektion Sachsen auf Antrag der Straßenbaubehörde die Entschädigung fest.

Entsprechend § 27 a Verwaltungsverfahrensgesetz (VwVfG) ist die Bekanntmachung (mit Anlage) im Internet auf der Seite: http://www.lasuv.sachsen.de unter dem Punkt „Bekanntmachung“ veröffentlicht.

Rechtsbehelfsbelehrung

Gegen diesen Bescheid kann innerhalb eines Monats nach seiner Bekanntgabe Widerspruch schriftlich oder zur Niederschrift beim Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Niederlassung Meißen, Heinrich-Heine-Straße 23 c, 01662 Meißen, eingelegt werden. Der Widerspruch kann auch schriftlich oder zur Niederschrift beim:

- Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Zentrale, Stauffenbergallee 24, 01099 Dresden

- Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Niederlassung Zschopau, Sitz Chemnitz, Hans-Link-Straße 4, 09131 Chemnitz

- Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Niederlassung Bautzen, Käthe-Kollwitz-Straße 19, 02625 Bautzen

- Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Niederlassung Leipzig, Maximilianallee 3, 04129 Leipzig

- Landesamt für Straßenbau und Verkehr, Niederlassung Plauen, Weststraße 73, 08523 Plauen

eingelegt werden.

In Vertretung des Niederlassungsleiters

 

Heinz-Peter Jaitner

Abteilungsleiter Zentraler Servicebereich


 

Anträge für verkaufsoffene Sonntage 2020

Anträge für verkaufsoffene Sonntage im Gemeindegebiet Wilsdruff zum Zwecke der Festsetzung der ordnungsbehördlichen Verordnung nimmt die

Stadtverwaltung Wilsdruff

Hauptamt

Nossener Straße 20

01723 Wilsdruff

bis zum 20. Dezember 2019 für das Kalenderjahr 2020 schriftlich entgegen.

Das Sächsische Ladenöffnungsgesetz (SächsLadÖffG) i. g. F. regelt in § 8 „Verkaufsoffene Sonntage“, dass Verkaufsstellen im Gemeindegebiet aus besonderem Anlass an jährlich bis zu vier Sonntagen zwischen 12:00 und 18:00 Uhr geöffnet sein können. Die Gemeinde bestimmt diese Tage durch Rechtsverordnung.


 

Energieberatung in Grumbach

An jedem 2. Donnerstag des Monats findet von 16:00 bis 19:00 Uhr im ehemaligen Rathaus Grumbach, Tharandter Straße 1, eine stationäre Beratung zu Möglichkeiten des Energiesparens und der Energieeffizienz für Mieter, Hauseigentümer und Bauherren statt. Dabei werden Fragen zum baulichen Wärmeschutz, zur Anlagentechnik, zur Schimmelpilzvermeidung, zur Heizkostenabrechnung u. a. beantwortet. Alternativ wird im Rahmen einer Ortsbesichtigung ein Gebäude-Check zur Bewertung der Gebäudehülle und Heiztechnik mit Handlungsempfehlungen vorhandener Energieeinsparpotentiale angeboten.

Die stationäre Beratung der Verbraucherzentrale ist kostenlos, anbieterunabhängig und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert. Terminanmeldung: Tel. 0173 4091961 oder 0800 809802400 (kostenfrei)

 

h.project

Architektur- & Bauplanungsbüro

Dipl.-Ing. Stefan Hanns

Architekt, Gutachter, Energieberater

Tel.: 035204 5320

Mobil: 0173 4091961

E-Mail: h.project@web.de


 

Investitionsprogramm Barrierefreies Bauen „Lieblingsplätze für alle“ 2020

Das Investitionsprogramm Barrierefreies Bauen „Lieblingsplätze für alle“ hat sich in den letzten Jahren zu einem wichtigen und in der Öffentlichkeit viel beachteten Baustein zum Abbau bestehender Barrieren und zur Verwirklichung einer inklusiven Gesellschaft entwickelt. Aufgrund des dadurch erkennbar gewordenen großen Bedarfs an entsprechenden Investitionen soll das Programm ab 2020 fortlaufend jährlich weitergeführt werden.

Gefördert werden zum einen kleine Maßnahmen, insbesondere im Kultur-, Freizeit-, Bildungs- und Gesundheitsbereich. Hierbei ist der Gastronomiebereich ausdrücklich mit inbegriffen. Zum anderen werden erstmalig insbesondere kleine Investitionen zur Schaffung von Barrierefreiheit in bestehenden ambulanten Arzt- und Zahnarztpraxen gefördert werden.

Die Höhe der Förderung beträgt je Maßnahme höchstens 25.000 Euro und kann bis zu 100 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben betragen. Eine Förderung kommunaler Gebäude und Einrichtungen ist ausgeschlossen, soweit es sich dabei nicht um ein freiwilliges Angebot handelt. Die finanziellen Mittel werden dem Landkreis auf der Grundlage einer priorisierten Maßnahmenliste nach Prüfung durch die Bewilligungsbehörde – Sächsische Aufbaubank (SAB) - zur Verfügung gestellt. Die Prioritäten und Schwerpunkte zur Umsetzung des Investitionsprogramms werden zuvor unter Beteiligung des Behindertenbeauftragten und -beirates festgelegt.

Einzelprojekte können zum Beispiel sein:

- Induktive Höranlagen,

- Audio-Guides sowie Orientierungshilfen für blinde und sehbehinderte Menschen,

- barrierefreie Zugänge (Rampen, Aufzug, Treppenlift),

- barrierefreie Sanitäranlagen (Toiletten, Duschen) etc.

- medizinische Geräte, die speziell die Behandlung von Menschen mit Behinderungen unterstützen

Alle interessierten Betreiber öffentlich zugänglicher Einrichtungen können ab sofort, jedoch spätestens bis zum 31. Dezember 2019 einen entsprechenden Antrag beim Landratsamt einreichen. Später eingehende Anträge können leider nicht mehr berücksichtigt werden.

Das Antragsformular finden Sie im Internet unter: www.landratsamt-pirna.de/foerdermittelmanagement.html

Anträge richten Sie bitte an:

Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Jugend und Bildungsamt

Referat Besonderes Soziale Dienste und Förderung

Frau Baake

Schloßhof 2/4

01796 Pirna

Ansprechpartner:

Frau Baake

Tel.: 03501 515-4006

Fax: 03501 515-84006

cindy.baake@landratsamt-pirna.de

Herr Clauß - Behindertenbeauftragter

Tel.: 03501 515-2005

Fax: 03501 515-84304

behindertenbeauftragter@landratsamt-pirna.de


 

Freies WLAN am Wilsdruffer Marktplatz

Pressemitteilung vom 5. März 2019

Am 11. März 2019 werden am Marktplatz in Wilsdruff die ersten Hotspots für den mobilen Internetzugang in Betrieb genommen. Hiervon sollen alle Wilsdruffer Bürger sowie auch Besucher und Touristen kostenlos profitieren. Somit kann man unterwegs schnell nach den Wanderwegen recherchieren, seine E-Mails abrufen oder Fahrpläne der Buslinien suchen, ohne das eigene Datenvolumen zu beanspruchen.

Mit nur zwei Klicks sind Nutzer online: Einfach auf dem Marktplatz das WLAN-Netz „Hotspot-Wilsdruff“ auswählen. Anschließend öffnet sich eine Begrüßungsseite, auf der die Nutzer die Verbindung mit dem offenen Netzwerk starten. Jetzt nur noch den Allgemeinen Geschäftsbedingungen (AGB) zustimmen und los geht’s.

Betreiber des öffentlichen Internets ist die Stadt Wilsdruff und trägt somit die für den Betrieb entstehenden Kosten eigenwirtschaftlich. Das Angebot wird tageszeitlich begrenzt. Weitere Standorte die in Wilsdruff und Ortsteilen geplant sind, sollen über Fördermittel ergänzt werden, wie z.B. das Wifi4EU.

Bürgermeister Ralf Rother: „Das freie WLAN macht unsere Innenstadt attraktiver. Da in der heutigen Zeit Menschen ihre Eindrücke schnell über Social Media verteilen können, bedeutet dies für die Stadt wertvolle Werbung.“


 

Gewusst wie: Solarenergie am eigenen Haus nutzen

Verbraucherzentrale Sachsen.png

 

Für die Energiewende am eigenen Haus können Sachsens Haus- und Wohnungseigentümer sowie private Vermieter jetzt das volle Potenzial der Solarenergie ausschöpfen. Möglich macht’s der neue Eignungscheck Solar der Energieberatung der Verbraucherzentrale Sachsen. Im Rahmen einer etwa zweistündigen Beratung am Haus wird geprüft, inwiefern der Einbau einer Photovoltaik- oder einer Solarthermieanlage sinnvoll ist und ob sich diese rechnet. Der neue Check kostet dank der Förderung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) nur 30 Euro.

„Vielen Hauseigentümern fehlt beim Thema Solarenergie an der eigenen Immobilie unabhängiger Rat. Mit dem neuen Check kann konkret aufgezeigt werden, welche Potenziale zur umweltbewussten und unabhängigen Gewinnung von Strom oder Wärme fürs Haus bestehen. Dabei behalten wir die Kosten im individuellen Fall im Blick und erläutern Fördermöglichkeiten“, erklärt Lorenz Bücklein, Leiter der Energieberatung der Verbraucherzentrale Sachsen.

Beim Eignungscheck Solar ermittelt der Energieberater die ungefähr benötigte Größe und den voraussichtlichen Ertrag einer möglichen Anlage. Bei einem Vor-Ort-Termin nehmen die Energieberater beispielsweise den Dachtyp, den Dachzustand und die Dachschräge, den Verschattungsgrad, die vorhandene Heizungsanlage sowie die Anschlussmöglichkeiten für eine Anlage unter die Lupe. Außerdem erhalten Verbraucher Hinweise zu eventuell erforderlichen baulichen oder technischen Voraussetzungen. Die Ergebnisse werden in einem individuellen Beratungsbericht dokumentiert.

Interessierte Hausbesitzer können sich über 0800 – 809 802 400 kostenfrei telefonisch für einen Check anmelden. Weitere Informationen zum neuen Check und den Beratungsangeboten der Energieberatung der Verbraucherzentrale gibt es unter www.verbraucherzentrale-energieberatung.de. Für einkommensschwache Haushalte mit entsprechendem Nachweis sind alle Energie-Checks kostenfrei. Die Energieberatung der Verbraucherzentrale wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.


 

FSME vorbeugen – Beratung und Impfung durch das Gesundheitsamt

2019_Zeckenimpfung.pngSeit Februar 2019 gilt auch der Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge als Risikogebiet für FSME (Frühsommer-Meningo-Encephalitis). Es wird geschätzt, dass in Risikogebieten zwischen 0,1 bis maximal 5 % aller Zecken das FSME-Virus in sich tragen, also ca. jede 100. Zecke. Auch wenn das Risiko, an FSME zu erkranken, noch als verhältnismäßig gering einzuschätzen ist, sollte man sich aktiv vor einer möglichen Erkrankung schützen.

Mit der Impfung vorbeugen

Die FSME-Viren befinden sich in den Speicheldrüsen der Zecken und werden sofort mit dem Stich übertragen. Gegen FSME gibt es keine ursächliche Behandlung. Daher ist die FSME-Impfung eine gute Vorsorgemaßnahme, um das Risiko einer FSME-Erkrankung zu verringern. Die Mitarbeiter des Gesundheitsamtes des Landkreises führen seit einigen Jahren Beratungen und FSME-Impfungen durch. Empfohlen wird eine Impfung für Menschen, die sich aus beruflichen Gründen oder in der Freizeit in Risikogebieten aufhalten. Je nach Präparat benötigt man für die notwendigen drei Impfungen fünf bis zwölf Monate Zeit. Es gibt – wenn in Ausnahmefällen ein schneller Schutz notwendig wird – auch Schnellimpfschemata. In regelmäßigen Abständen sollte die FSME-Impfung für Kinder und Erwachsene aufgefrischt werden. Dabei ist der FSME-Impfstoff in der Regel gut verträglich. Für Bewohner von Risikogebieten werden die Kosten von den gesetzlichen Krankenkassen übernommen.

Die Impfsprechstunden im Landratsamt finden wie folgt statt:

Pirna, Schloßhof 2/4

jeden Dienstag, 13:00 - 17:30 Uhr

Freital, Hüttenstraße 14

jeden ersten Donnerstag im Monat 15:30 - 17:30 Uhr

Dippoldiswalde, Weißeritzstraße 7

jeden letzten Donnerstag im Monat 15:30 - 17:30 Uhr

Allgemeine Verhaltenstipps gegen zeckenübertragene Erkrankungen:

  • Zecken sind aktiv, sobald es warm wird. Sie halten sich besonders gern im Unterholz, Gebüsch oder in hohen Gräsern auf und werden im Vorbeigehen von Gräsern und Unterholz abgestreift. Daher sollte in der Natur auf möglichst lange und geschlossene Kleidung geachtet werden.
  •  Tragen Sie vor dem Aufenthalt in Wäldern oder Wiesen zeckenabweisende Mittel zum Schutz auf die Haut auf. Beachten Sie: Die Wirkung der Mittel ist zeitlich begrenzt, bietet keinen vollständigen Schutz und muss auf (!) ein eventuelles Sonnenschutzmittel aufgetragen werden.
  •  Suchen Sie trotz vorbeugender Maßnahmen im Anschluss an einen Aufenthalt in der Natur den Körper gründlich nach Zecken ab.
  •  Sollten Sie eine Zecke am Körper entdecken, entfernen Sie diese möglichst schnell, z. B. mit einer Zeckenpinzette. Zudem darf die Zecke nicht mit Öl oder Klebstoff übergossen werden. Fassen Sie die Zecke möglichst nah der Haut im Kopfbereich und ziehen Sie sie vorsichtig und gerade heraus. Im Anschluss muss die kleine Wunde an der Stichstelle sorgfältig desinfiziert werden.

 

Kontakt:

Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Referat Gesundheitsamt

Schloßhof 2/4, 01796 Pirna

Tel.: 03501 515-2301


 

 

Dafür ist eine Erlaubnis nach dem Tierschutzgesetz erforderlich

Wer gewerbsmäßig mit Wirbeltieren arbeitet, muss beachten, dass einige dieser Tätigkeiten laut § 11 des Tierschutzgesetzes erlaubnispflichtig sind. Gewerbemäßiges Handeln liegt vor, wenn eine Tätigkeit selbstständig, planmäßig, fortgesetzt und mit der Absicht der Gewinnerzielung ausgeübt wird. Ein Gewerbebetrieb im Sinne der Gewerbeordnung braucht nicht vorzuliegen. Sämtliche Tätigkeiten bedürfen vor Aufnahme der Tätigkeit der Erlaubnis durch das zuständige Veterinäramt. Für die Erteilung der Erlaubnis ist es u. a. zwingend erforderlich, dass der Verantwortliche (i. d. R. der Tierhalter) über die nötige Sachkunde verfügt. Zu den erlaubnispflichtigen Tätigkeiten zählen:

  • gewerbsmäßiges Züchten oder Halten (= Tierpensionen) von Wirbeltiere außer landwirtschaftliche Nutztiere und Gehegewild. Zu beachten ist, dass Pferde nicht zu den landwirtschaftlichen Nutztieren zählen. Demnach ist auch das Betreiben einer Pferdepension (Halten von Wirbeltieren) erlaubnispflichtig;
  • gewerbsmäßiges Handeln mit Wirbeltieren, beispielsweise Hunde- und Pferdehandel;
  • das Betreiben eines Reit- und/oder Fahrbetriebes, beispielsweise das Anbieten von Ponyreiten und Kremserfahrten;
  • gewerbsmäßiges zur Schau stellen von Tieren oder das gewerbsmäßige zur Verfügung stellen von Tieren zu diesem Zweck, beispielsweise Vorzeigen von Tieren auf Märkten, in Gehegen, Zoos etc.;
  • gewerbsmäßiges Bekämpfen von Wirbeltieren als Schädlinge, beispielsweise von Mäusen und Ratten;
  • gewerbsmäßiges Ausbilden von Hunden für Dritte oder die gewerbsmäßige Anleitung der Ausbildung der Hunde durch den Tierhalter, beispielsweise Hundeschulen, Hundeverhaltensberater;
  • gewerbsmäßiges Arbeiten mit Tieren im sozialen Einsatz, auch bei ehrenamtlichen tiergestützten Interventionen, die im Rahmen von gemeinnützigen Vereinen erfolgen.

Auch im Nebenerwerb sind die genannten Tätigkeiten tierschutzrechtlich erlaubnispflichtig. Das Formular für den Antrag kann auf der Internetseite www.landratsamt-pirna.de (Referat Veterinärdienst, Bereich Tierschutz, Formulare) abgerufen werden.

Das gewerbliche Betreiben oben genannter Tätigkeiten ohne entsprechende Erlaubnis stellt eine Ordnungswidrigkeit dar und kann mit einer Geldbuße bis 25.000 Euro bestraft werden.

Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge

Referat Lebensmittelüberwachungs- und Veterinäramt

Schloßhof 2/4

01796 Pirna

E-Mail: lueva@landratsamt-pirna.de


 

Daran denken: Meldepflicht für Tierhaltungen

2019_Tierhaltung.jpg

Tierhalter sind per Gesetz verpflichtet, jährlich ihre Tierbestände an die Sächsische Tierseuchenkasse zu melden. Der Veterinärbehörde des Landratsamtes sind dagegen der Beginn von Tierhaltungen oder wesentliche Änderungen, wie z. B. die Haltung einer anderen Tierart, anzuzeigen.

Anzugeben ist die Anzahl der im Jahresdurchschnitt gehaltenen Tiere für folgende Tierarten:

-       Rinder

-       Schafe

-       Ziegen

-       Schweine (auch Mastschweine und Minipigs)

-       Hühner, Enten, Gänse, Fasane, Perlhühner, Rebhühner, Tauben, Truthühner, Wachteln, Laufvögel

-       Pferde, Esel

-       Bienenvölker

-       andere als hier genannte Klauentiere

-       Kameliden (z. B. Alpaka)

-       Gehegewild

Dabei ist es unerheblich, ob Tiere gewerblich oder als Hobby gehalten werden. Mitzuteilen sind auch Fischhaltungen, außer ausgesprochenen Hobbyhaltungen (Gartenteich).

Wenn eine Tierhaltung beendet wird, ist das ebenfalls der Veterinärbehörde mitzuteilen. Sollten Tierhalter verstorben sein, werden die Erben um Mitteilung gebeten, ob die Tierhaltung beendet oder durch andere Personen fortgeführt wird.

Hinweis: Die Meldung an die Veterinärbehörde wird nicht durch die Pflichtmeldung an die Tierseuchenkasse ersetzt. Diese ist also zusätzlich erforderlich.

Die Mitteilung kann per E-Mail an: lueva@landratsamt-pirna.de oder per Fax an 03501 515-2409 erfolgen.

 

Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge


 

 

Verordnung der Stadt Wilsdruff über verkaufsoffene Sonntage im Jahr 2019

Aufgrund von § 8 Abs. 1 des Gesetzes über die Ladenöffnungszeiten im Freistaat Sachsen (Sächsisches Ladenöffnungsgesetz-SächsLadÖffG) vom 1. Dezember 2010 (SächsGVBl. S. 338) erlässt die Stadt Wilsdruff für ihr Gemeindegebiet mit Beschluss des Stadtrates vom 21. Februar 2019, folgende Rechtsverordnung:

 

§ 1

Verkaufsoffene Sonntage

Folgende Sonntage werden nach § 8 Abs. 1 SächsLadÖffG als verkaufsoffene Sonntage für das Jahr 2019 festgesetzt:

 

-          Sonntag, 07.04.2019 anlässlich des Frühjahrbauernmarktes

-          Sonntag, 06.10.2019 anlässlich des Herbstbauernmarktes

-          Sonntag, 01.12.2019 anlässlich des Lichterfestes

-          Sonntag, 22.12.2019 anlässlich des 4. Advents.

 

Die jeweilige Sonntagsöffnung darf ausschließlich in der Zeit zwischen 12:00 und 18:00 Uhr stattfinden. Die Dauer der Ladenöffnung im vorgegebenen Zeitrahmen kann jedoch individuell gestaltet werden.

 

§ 2

In Kraft treten

Die Rechtsverordnung tritt am Tage nach ihrer Verkündung in Kraft.

 

 

Wilsdruff, 21.02.2019

 

 

Ralf Rother                      (Dienstsiegel)

Bürgermeister


 

Unwetter-Warnungen auf das Smartphone - BIWAPP bzw. NINA

BIWAPP_NINA_APP_Teaser.jpgDer digitale Fortschritt macht es möglich. Droht eine ernstzunehmende Gefahr durch Explosion, Hochwasser, Sturm oder Seuchen, kann künftig jeder selbst dafür sorgen, dass er immer die neuesten Infos und aktuelle Warnungen erhält. Dafür wurden zwei spezielle Apps entwickelt, die man sich auf sein Smartphone laden kann. Das ist zum einen „BIWAPP“ - die BürgerInformations- und WarnAPP. Die zweite Warnapp ist NINA - die Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes.

BIWAPP – die regionale Warnapp – Was kann sie und wie wird sie genutzt?

Mit BIWAPP hat der Landkreis die Möglichkeit, direkt Meldungen zu generieren und zu versenden. Der Bürger stellt sich die Orte ein, für die er Informationen/Warnungen erhalten möchte oder er nutzt die sogenannte Wächterfunktion – damit können Informationen/Warnungen für den jeweiligen Standort empfangen werden. Weiterhin verfügt BIWAPP über eine Ortungs- und Notruffunktion. Somit hat der Bürger die Möglichkeit, seinen genauen Standort beispielsweise bei einem Unfall zu definieren und einen entsprechenden Notruf abzusetzen. In BIWAPP kann der Nutzer einstellen, in welchen Kategorien er Benachrichtigungen erhalten möchte – zur Auswahl stehen beispielsweise Verkehrsinformationen, Schulausfälle, Bombenfund, Großbrand oder Seuchenfall. Schnittstellen gibt es zum Deutschen Wetterdienst und zu den Landeshochwasserzentralen. BIWAPP wurde von der Marktplatz GmbH in Zusammenarbeit mit mehreren Kommunen, kreisfreien Städten und weiteren Katastrophenschutzbehörden entwickelt. Das Landratsamt bietet mit BIWAPP eine weitere Möglichkeit, die Bevölkerung im Katastrophenfall zu warnen. Parallel dazu sollen über BIWAPP neben Warnmeldungen auch regional relevante Informationen an die Bevölkerung gegeben werden können.

Sturmschaden-2018.JPGWas kostet die App den Nutzer?

Beide Apps – BIWAPP und NINA – können von jedem Bürger kostenlos über die entsprechenden Download-Portale auf das Smartphone geladen werden.

Die Kosten für BIWAPP belaufen sich für das Landratsamt auf ca. 2.500 Euro pro Jahr. Die App NINA wird für die nächsten zwei Jahre kostenlos für die Landkreise und kreisfreien Städte zur Verfügung gestellt.

 

 

Sturmschaden 2018

NINA – die nationale Warnapp

Über diese App können alle wichtigen Warnmeldungen des Bevölkerungsschutzes,  Wetterwarnungen und Hochwasserinformationen empfangen werden. Technischer Ausgangspunkt ist das modulare Warnsystem des Bundes (MoWaS), zu welchem in Sachsen derzeit die Integrierte Regionalleitstelle Ostsachsen und das Führungs- und Lagezentrum des Sächsischen Innenministeriums Zugang haben. NINA warnt für Orte, die der Bürger individuell einstellen kann, aber auch für den aktuellen Standort. Weiterhin enthält diese App Notfalltipps, die den Bürger über das Verhalten in Gefahrensituationen informiert. Die App NINA wurde vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Kooperation mit weiteren Partnern entwickelt. Sie wird vom Bund über den Freistaat Sachsen zur Verfügung gestellt. BIWAPP ist vor allem von regionaler Bedeutung. NINA sollten sich vor allem diejenigen zulegen, die viel in Deutschland umherreisen.

Kontakt:

Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge
Amt für Sicherheit und Ordnung
Tel.: 03501 515-4301
E-Mail: sicherheit-und-ordnung@landratsamt-pirna.de


 

Machbarkeitsstudie zur Errichtung eines Bau- und Kulturzentrums

Machbarkeitsstudie_Flyer.jpg


 

Gebäude-Check

Verbraucherzentrale Sachsen.pngWas tun bei hohen Strom- und Heizkosten?

 

Wie schnell sich die Rädchen im Stromzähler drehen, liegt meist in eigener Hand. Um Energieverbrauchsfallen zu finden, ist es wichtig, sich einen Überblick über den Strom- und Wärmeverbrauch zu verschaffen. Private Haushalte, Wohnungseigentümer sowie private Vermieter erhalten Hilfe durch die anbieterneutralen Energieberater der Verbraucherzentrale Sachsen. Diese kommen ins Haus und bewerten die energetische Situation vor Ort. Im Ergebnis erhalten Sie einen Bericht mit den Ergebnissen dieses Gebäude-Checks sowie Handlungsempfehlungen. Der Gebäude-Check hat einen Wert von 226,00 Euro. Der Eigenkostenanteil für den Verbraucher beträgt aber nur 20,00 Euro. Die Differenz trägt das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie. Einen Termin gibt es unter Telefon 0173 4091961.


 

Information zu Schutzmaßnahmen von Weidetieren vor Wölfen in Sachsen

Empfehlungen aus dem Sächsischen Wolfmanagement

Auch wenn sich Wölfe in Sachsen nicht überall territorial etabliert haben, muss in ganz Sachsen mit ihrem Auftauchen gerechnet werden.

Anlässlich der bevorstehenden Weidesaison sollte darum jeder Tierhalter die Schutzmaßnahmen für seine Weidetiere vor Wolfsübergriffen überprüfen und ggf. verbessern. Wenn es zu Übergriffen von Wölfen auf Nutztiere kommt werden Schafe, Ziegen und Wild im Gatter am häufigsten von Wölfen gerissen, da sie gut in deren Beuteschema passen. Wölfe unterscheiden nicht zwischen Wild- und Nutztier, daher ist es wichtig, dem Wolf den Zugang zu Nutztieren zu erschweren.

Herdenschutzmaßnahmen garantieren zwar keinen 100 %-igen Schutz, können jedoch Übergriffe durch den Wolf effektiv reduzieren. Nachfolgende Maßnahmen haben sich gemäß den hiesigen sowie internationalen Erfahrungen als wirkungsvoll erwiesen.

Schafe, Ziegen und Wild in Gattern

Elektrozäune mit einer Höhe von 100 cm bis 120 cm bieten einen wirksamen Schutz. Sowohl Netzzäune als auch stromführende Litzenzäune (mit mindestens fünf Litzen) sind geeignet. Wo die Möglichkeit besteht, ist das Einstallen über Nacht bei kleineren Tierbeständen empfehlenswert.

Festzäune aus Maschendraht, Knotengeflecht oder ähnlichem Material verursachen, anders als Elektrozäune, beim Wolf keinen Schmerz, wenn er diese berührt. Erfahrungsgemäß können sie von Wölfen leicht untergraben, übersprungen oder überklettert werden, weshalb sie nicht empfohlen werden.

Bei Wildgattern ist besonders auf einen Schutz vor dem Untergraben der Umzäunung durch den Wolf zu achten. Um dies zu verhindern, kann zusätzlich eine Zaunschürze aus Knotengeflecht oder eine bodennahe, stromführende Drahtlitze verwendet werden.

Tierhalter sollten ihre Zäune regelmäßig auf Schwachstellen prüfen und diese ggf. zeitnah beseitigen. Die Umzäunung darf keine Durchschlupfmöglichkeiten bieten und alle Seiten der Koppel müssen geschlossen sein. Über offene Gräben oder Gewässer können Wölfe leicht eindringen. Bei stromführenden Zäunen sind eine ausreichende Spannung (mind. 2.500 V) über die gesamte Zaunlänge und eine gute Erdung wichtig. Die Zäune sollten nicht durchhängen, sondern die empfohlene Höhe von 100-120 cm auf der gesamten Zaunlänge aufweisen. Außerdem sollte die Koppel nicht zu klein sein, damit die Tiere bei einem versuchten Übergriff durch einen Wolf genügend Platz zum Ausweichen haben und nicht ausbrechen.

Rinder und Pferde

Aufgrund der Seltenheit von Wolfsübergriffen auf Rinder und Pferde in Sachsen, gibt es für diese Nutztierarten derzeit keinen definierten Mindestschutz. Die Zahlung von Schadensausgleich ist also nicht an die Einhaltung bestimmter Schutzmaßnahmen gebunden. Beim Bau von Weidezäunen sollte allerdings die gute fachliche Praxis in der Weidetierhaltung (siehe AID-Broschüre „Sichere Weidezäune“, ISBN 978-3-8308-1221-0) Beachtung finden. Möchten Rinder- oder Pferdehalter ihre Koppel sicherer gestalten, ist ein stromführender Litzenzaun, bestehend aus 5 Litzen (Litzenhöhe: 20, 40, 60, 90, 120 cm), empfehlenswert.

Kälber und Fohlen, die sich in der Herde befinden, sind in der Regel durch die Wehrhaftigkeit der erwachsenen Tiere geschützt. Das Risiko eines Übergriffs steigt, wenn Jungtiere die Möglichkeit haben, sich aus der Koppel zu entfernen. Die Zäune sollten daher so aufgebaut sein, dass Jungtiere die Koppel nicht verlassen können. Hierfür sind stromführende Litzenzäune (siehe oben) gut geeignet.

Beratung zur Förderung von Herdenschutzmaßnahmen

Schaf- und Ziegenhalter sowie Betreiber von Wildgattern haben die Möglichkeit, sich im Rahmen der Förderrichtlinie "Natürliches Erbe" NE / 2014 Herdenschutzmaßnahmen gegen Wolfsangriffe (Anschaffung von Elektrozäunen, Flatterband und Herdenschutzhunden, Installation von Unterwühlschutz bei Wildgattern) fördern zu lassen. Dies gilt sowohl für Hobbyhalter als auch für Tierhalter im landwirtschaftlichen Haupt- und Nebenerwerb. Der Fördersatz liegt bei 80 % der förderfähigen Ausgaben (vom Netto).

Bei Fragen zum Herdenschutz bzw. zur Förderung von Schutzmaßnahmen stehen den Tierhaltern folgende Ansprechpartner zur Verfügung:

Herr Klausnitzer vom Fachbüro für Naturschutz und Landschaftsökologie in Roßwein, OT Haßlau (Tel. 0151 50551465, Email: Herdenschutz@Klausnitzer.org), zuständig für die Landkreise Nordsachsen, Leipzig, Mittelsachsen, Zwickau, Erzgebirge und Vogtland sowie die Städte Leipzig und Chemnitz.

Herr Klingenberger von der Biosphärenreservatsverwaltung in Malschwitz, OT Wartha (Tel.: 0172 3757 602, Email: andre.klingenberger@smul.sachsen.de), zuständig für die Landkreise Görlitz, Bautzen, Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge sowie die Stadt Dresden.

Die Beratung ist kostenfrei und kann auch vor Ort stattfinden.

Schadensausgleich

Im Freistaat Sachsen werden Schäden, bei denen der Wolf als Verursacher festgestellt oder nicht ausgeschlossen werden kann, auf Grundlage von § 40 Abs. 6 SächsNatSchG finanziell ausgeglichen. Dies gilt für alle Haus- und Nutztierarten.

Bei Schaf- und Ziegenhaltern sowie Betreiber von Wildgattern ist der Anspruch auf Schadensausgleich an die Einhaltung der Kriterien für den Mindestschutz gebunden. Dazu gehören für Schaf- und Ziegenhalter mind. 90 cm hohe Elektrozäune mit ausreichender Spannung (mind. 2500 V) oder für Schaf- und Ziegenhalter sowie Betreiber von Wildgattern mind. 120 cm hohe Festzäune. Die Koppel muss zudem an allen Seiten auch zu Gewässern geschlossen sein und überall einen festen Bodenabschluss aufweisen.

Halter von Rindern, Pferden oder anderen Haus- und Nutztierarten haben bei einem Wolfsübergriff, unabhängig vom Mindestschutz, Anspruch auf Schadensausgleich.

Voraussetzung für die Zahlung von Schadensausgleich ist eine Begutachtung durch einen Mitarbeiter des zuständigen Landratsamtes vor Ort. Dafür muss die Meldung des Schadens durch den Tierhalter zeitnah innerhalb von 24 Stunden an das Landratsamt erfolgen. Außerhalb der Dienstzeiten des Landratsamtes, an Wochenenden oder Feiertagen, kann der Kontakt zu den Rissgutachtern auch über die Rettungsleitstellen hergestellt werden.

Im Monitoringjahr 2016/2017 wurden im Freistaat Sachsen 14 Wolfsrudel und 4 Wolfspaare nachgewiesen. Der Wolf breitet sich weiter aus, so dass auch außerhalb der bekannten Wolfsgebiete jederzeit fast überall im Freistaat mit Wölfen gerechnet werden kann.

Hinweise aus der Bevölkerung, vor allem Sichtungen von Wölfen, liefern wichtige Informationen über das Vorkommen, die Entwicklung und das Verhalten der Wölfe. Bitte melden Sie Wolfshinweise an Ihr Landratsamt, an das Kontaktbüro „Wölfe in Sachsen“ (s. unten) oder an das LUPUS Institut für Wolfsmonitoring und -forschung in Deutschland (Tel. 035727 57762, kontakt@lupus-institut.de).

Mehr Informationen zum Wolf in Sachsen:

Kontaktbüro „Wölfe in Sachsen“

Am Erlichthof 15

02956 Rietschen

Tel. 035772 46 76 2

Fax. 035772 46 77 1

E-Mail: kontaktbuero@wolf-sachsen.de

Internet: www.wolf-sachsen.de


 

Sturmholz im Privatwald – Schadensaufnahme, Holzaufarbeitung, Borkenkäfergefahr

In den vergangenen Herbst- und Wintermonaten haben gleich mehrere Stürme dem Wald in unserer Region stark zugesetzt. Über alle Waldbesitzarten hinweg liegen vornehmlich Nadelhölzer geworfen und gebrochen am Boden. Besonders vereinzelt liegende Stämme werden rasch übersehen und machen die Aufarbeitung mühselig. Diese Hölzer bieten ideales Brutmaterial für die Borkenkäferarten und führen zu einer starken Gefährdung benachbarter Nadelholzbestände.

Für die Waldbesitzer gilt jetzt folgendes:

  • Alle Waldflächen gründlich auf vorhandenes Schadholz (geworfene und gebrochene Stämme, angeschobene Bäume und heruntergebrochene Kronen) prüfen.
  • Schadholz so rasch wie möglich aufarbeiten oder aufarbeiten lassen und aus dem Wald verbringen.
  • Spätestens, wenn mehrere Tage Temperaturen um 16° C  erreicht werden, regelmäßige Kontrolle der Waldbestände auf Borkenkäferbefall (Braunes Bohrmehl am Stammfuß, Harztröpfchen/Harzfluss am Stamm, abfallende Rindenstücke, Spechtabschläge)

Bei längerfristiger Holzlagerung ist ein Mindestabstand von 500 m (besser weiter) zu Waldflächen (Nadelholzbestände) zu berücksichtigen. Ziel ist es, bruttaugliches Holz vor Beginn der ersten Schwarmperiode der Borkenkäferarten, die Ende April/Anfang Mai beginnt, aus dem Wald zu entfernen und damit einer verstärkten Vermehrung der Borkenkäferpopulationen vorzubeugen.

Weißes Bohrmehl an frisch eingeschlagenem Holz ist ein Zeichen für den Befall durch den Gestreiften Nadelnutzholzborkenkäfer. Diese Borkenkäfer legen im Holz ihre Eier ab und schleppen in die dafür angelegten Gänge Pilze ein, die das Holz schwarz verfärben. Beides führt zu erheblicher Wertminderung des Holzes. Unter bestimmten Voraussetzungen können geeignete Firmen mit spezieller Zertifizierung gefährdete Polter chemisch behandeln.

Die Bemühung um eine zeitnahe Aufarbeitung der Schäden im Privatwald obliegt dem Waldbesitzer. Die Aufarbeitung von Sturmholz sollte soweit wie möglich speziell ausgebildeten Fachfirmen überlassen werden. Insbesondere größere Wurf- und Bruchverhaue sollten nur mit forstlicher Großtechnik entzerrt werden. Momentan sind die Kapazitäten der Forstunternehmer vor Ort, aufgrund der großflächigen Schadsituation, stark ausgelastet.

Bei der eigenständigen Sturmholzaufbereitung ist zwingend auf die Belange von Arbeitssicherheit und Unfallverhütung bei Waldarbeiten zu achten, d. h. das Tragen von Helm, Schnittschutz- & Warnkleidung ist obligatorisch. Aus Sicherheitsgründen (Rettungskette) ist es besonders wichtig, im Wald niemals alleine zu arbeiten. Darüber hinaus ist die Teilnahme an einer speziellen Schulung zum sachkundigen Umgang mit der Motorsäge, insbesondere für die Aufarbeitung von unter Spannung stehendem Holz, nicht zuletzt im Hinblick auf Unfallversicherungsbelange, sehr zu empfehlen. Diese Schulung bietet u. a. der Forstbezirk Bärenfels (SBS) an.

Der Holzmarkt ist momentan ebenfalls durch das erhöhte Aufkommen von Schadholz geprägt.  Dadurch gestaltet sich der Holzabsatz zurzeit schwierig.

Zur Bewältigung größerer Mengen von Schadholz stehen Ihnen die Revierförster für Privat- und Körperschaftswald gerne beratend zur Seite. Sie vermitteln im Bedarfsfall den Kontakt zu den Forstunternehmen.

Revier Altenberg

(Gemeinden Glashütte, Altenberg, Hermsdorf/Erzgebirge)       

Herr Göbel         035056 23710                   Stephan.Goebel@smul.sachsen.de

Revier Spechtshausen

(Gemeinden Hartmannsdorf-Reichenau, Klingenberg, Dippoldiswalde, Freital, Kreischa, Wilsdruff)

Herr Hänel          035203 39066                   Matthias.Haenel@smul.sachsen.de

Weitere Beratungs- und Unterstützungsleistungen erhalten Waldbesitzer auch bei den Forstbetriebsgemeinschaften. Für den Bereich des Forstbezirkes Bärenfels sind das die FBG „Freiberger Land“ sowie die FBG „Gutsholz“.

Weitere Informationen zur Privatwaldbewirtschaftung im Waldbesitzerportal unter:

https://www.sbs.sachsen.de/waldbesitzer-portal-8319.html


 

Neu: Energieberatung seit 01.01.2019 kostenlos

Verbraucherzentrale Sachsen.png

 

An jedem 2. Donnerstag des Monats findet von 16:00 bis 19:00 Uhr im ehemaligen Rathaus Grumbach, Tharandter Straße 1, eine stationäre Beratung zu Möglichkeiten des Energiesparens und der Energieeffizienz für Mieter, Hauseigentümer und Bauherren statt. Dabei werden Fragen zum baulichen Wärmeschutz, zur Anlagentechnik, zur Schimmelpilzvermeidung, zur Heizkostenabrechnung u. a. beantwortet. Ebenso wird im Rahmen einer Ortsbesichtigung ein Gebäude-Check zur Bewertung der Gebäudehülle und Heiztechnik mit Handlungsempfehlungen vorhandener Energieeinsparpotentiale angeboten. Schwerpunkt der Beratung im Februar ist das Problemfeld „Wärmebrücken/Schimmelbildung“. Dabei untersucht der Berater die Bausubstanz und gibt Hinweise zur Behebung der Schwachstellen. Die kostenlose stationäre Beratung der Verbraucherzentrale ist anbieterunabhängig und wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie gefördert.

Terminanmeldung: Tel.: 0173 4091961 oder 0800 809802400 (kostenfrei)

 

h.project

Architektur- & Bauplanungsbüro

Dipl.-Ing. Stefan Hanns

Architekt, Gutachter, Energieberater

Tel.: 035204 5320

Mobil: 0173 4091961

E-Mail: h.project@web.de


 

Regelungen zum Baumschutz

Hinweis zum Fällungszeitraum

Gehölze dürfen gemäß § 39 Abs. 5 Nr. 2 Bundesnaturschutzgesetz (BNatSchG) nur in der Zeit vom 1. Oktober bis 28./29. Februar gefällt werden. Innerhalb der Vegetationszeit (vom 1. März bis 30. September) ist das Fällen von Gehölzen verboten. Die untere Naturschutzbehörde beim Landratsamt Sächsische Schweiz-Osterzgebirge kann auf Antrag Ausnahmen zulassen.

Das Antragsformular und alle erforderlichen Hinweise dazu finden Sie auf der Internetseite www.landratsamt-pirna.de.

Bei Fragen können Sie sich auch gern an die Stadtverwaltung Wilsdruff, Herr Balkowski (Tel. 035204 463-316), wenden.