Allgemein
Während der angezeigten Baumaßnahmen sind Einschränkungen oder Behinderungen des Fußgänger- und Fahrzeugverkehrs nicht auszuschließen. Bitte achten Sie auf die örtlichen Umleitungsempfehlungen.
Ab dem 6. Juli 2026 führt die SachsenEnergie AG in den Sommerferien Baumaßnahmen zur Verlegung von Leerrohrinfrastruktur im Rahmen des geförderten Breitbandausbaus auf der Kreisstraße K 9006 zwischen Herzogswalde und Helbigsdorf durch.
Die Umleitungsstrecke, auch zum Ortsteil Blankenstein, wird über die Staatsstraße S 36 geführt. Auch dem Schwerlast- bzw. Lieferverkehr von Anliegern (Unternehmen oder Privatpersonen) ist es während der Bauzeit erlaubt, die Umleitung über die S 36 zu nutzen – trotz des derzeit laufenden Verkehrsversuchs des SMIL, wonach die S 36 nicht von LKW über 7,5 Tonnen genutzt werden darf.
Hintergrund:
Erstmalig sollte diese Baumaßnahme des geförderten Breitbandausbaus in den Sommerferien 2024 umgesetzt werden. Sowohl in 2024 und auch 2025 wurde keine Genehmigung hierfür erteilt. Hintergrund war das LKW-Fahrverbot auf der geplanten Umleitungsstrecke S 36 aufgrund der Baumaßnahmen an der Autobahn A 4.
Die Planungen und notwendigen Abstimmungen für den Ausbau in den Sommerferien 2026 starteten bereits zu Beginn des Jahres. Im April 2026 hat das SMIL unter anderem auf der S 36 einen zweijährigen Verkehrsversuch gestartet und eine Begrenzung des zulässigen Verkehrs auf 7,5 Tonnen festgelegt.
Mit Zustimmung des SMIL kann die Baumaßnahme des geförderten Breitbandausbaus mit dieser Ausnahmeregel dennoch in diesem Jahr umgesetzt werden.
Die Stadt Wilsdruff bietet eine direkte Baustelleninformation an. Bitte nutzen Sie hierfür folgenden Link: Baustelleninformationssystem. Über die Eingabe des gewünschten Datums und den entsprechenden Ort erhalten Sie die erforderlichen Mitteilungen zu aktuellen Baustellen und Verkehrsbehinderungen.
Wilsdruff
Voraussichtlich vom 13. Juli 2026 bis 24. Juli 2026 kommt es zu Einschränkungen im Bereich „Töpfergasse HNr. 2/Dresdner Straße“. Grund hierfür sind Arbeiten zum Glasfaserausbau im Auftrag der Telekom.
Voraussichtlich bis Ende Juli 2026 kommt es zu Einschränkungen im Bereich des Parkstadion. Grund hierfür ist die Herstellung der Grundstückseinfahrt und Arbeiten am Außengelände.
Voraussichtlich bis Ende August 2026 ist die Anschlussstelle Wilsdruff der BAB 4 (Auffahrt Richtung Dresden, Abfahrt aus Richtung Nossen) gesperrt. Außerdem kommt es zu Verkehrseinschränkungen auf der S177/Meißner Straße. Grund hierfür sind der Umbau der Anschlussstelle sowie die Errichtung eines Kreisverkehrs.
Voraussichtlich vom 8. Juni 2026 bis 31. Dezember 2026 kommt es zu Einschränkungen der Parkmöglichkeiten im Bereich „Gartenweg“. Grund hierfür ist die Erneuerung der Grundstücksentwässerung sowie die Verlegung von Stromleitungen im Gehweg.
Voraussichtlich bis Ende Juli 2026 kommt es zu wiederkehrenden Einschränkungen im Bereich „Ernst-Thälmann-Straße“. Grund hierfür sind Arbeiten zum Glasfaserausbau im Auftrag der SachsenEnergie.
Voraussichtlich vom 13. Juli 2026 bis 15. August 2026 kommt es zur abschnittsweisen Vollsperrung im Bereich „Zur Windmühle“ und „Oberstraße“. Grund hierfür sind Arbeiten zum Glasfaserausbau sowie Stromleitungsverlegung im Auftrag der SachsenEnergie. Der öffentliche Nahverkehr verkehrt nur an der Ersatzhaltestelle „Am Südhang“.
Voraussichtlich bis Mitte August 2026 kommt es zu wiederkehrenden Einschränkungen im Bereich „Kastanienstraße“, „Begersweg“, „Petersmannweg“, „Lindenweg“, „Am Unteren Bach“, „Kirchenwinkel“, „Zeisigweg“. Grund hierfür sind Arbeiten zum Glasfaserausbau im Auftrag der SachsenEnergie.
Seit 29. September 2025 bis 31. August 2026 wird die Straße „Am Wehr“ HNr. 3a bis 4 voll gesperrt. Grund hierfür sind hierfür sind Arbeiten zum Rückbau „Wehr Sparmannmühle“.
Seit Mitte Juni 2025 bis 31. Dezember 2026 wird im Bereich „Am Gewerbepark HNr. 4“ eine Baustellenausfahrt eingerichtet.
Voraussichtlich vom 13. Juli 2026 bis 18. Juli 2026 kommt es zu einer teilweisen Sperrung des Parkplatzes am Freibad „Waldbad“. Dieser Bereich muss als Ersatzhaltestelle und Wendeschleife für den öffentlichen Nahverkehr genutzt werden. Die reguläre Wendeschleife ist wegen einer Fahrbahnsanierung zur Beseitigung von Winterschäden voll gesperrt. Bitte weichen Sie auf die umliegenden Parkplätze für Ihren Besuch des Waldbades aus. Vielen Dank für Ihr Verständnis.
Voraussichtlich bis Mitte August 2026 kommt es zur Vollsperrung der „K 9006/Herzogswalder Straße“ zwischen B173 in Herzogswalde und „Zur Pfarrwiese“ in Helbigsdorf. Grund hierfür sind Arbeiten zum Glasfaserausbau im Auftrag der SachsenEnergie.
Voraussichtlich bis Mitte September 2026 kommt es zu wiederkehrenden Einschränkungen im Bereich „Wilsdruffer Straße“, „Oberhermsdorfer Straße“ „Schulstraße“, „Am Wüsteberg“, „Straße des Friedens“, „Steinbacher Weg“, „Zur Alten Poststraße“, „Unkersdorfer Straße/Inselallee“, „Christian-Klengel-Straße“. Grund hierfür sind Arbeiten zum Glasfaserausbau im Auftrag der SachsenEnergie.
Voraussichtlich bis Ende Oktober 2026 kommt es zur Vollsperrung des „Zschoner Ring“ zwischen den HNR. 30-34. Grund hierfür sind Arbeiten zur Instandsetzung/Erneuerung der Fahrbahn.
Voraussichtlich bis Ende Februar 2027 kommt es zu Einschränkungen der Parkmöglichkeiten im Bereich „Zur Linde“ gegenüber HNr. 3. Grund hierfür ist die Einrichtung einer Baustellenausfahrt.
Voraussichtlich bis Ende Juli 2026 kommt es zu wiederkehrenden Einschränkungen im Bereich „Südhang“ und „Zum Erzengel Michael“. Grund hierfür sind Arbeiten zum Glasfaserausbau im Auftrag der SachsenEnergie.
Am 22. April 2026 beginnt der nächste wichtige Schritt beim Umbau der Anschlussstelle an der A4. Der Bauabschnitt umfasst den Bereich zwischen der Autobahnbrücke und der Meißner Straße und soll bis Dezember 2026 abgeschlossen sein.
Im Fokus der Arbeiten stehen:
• der Neubau eines Radwegs entlang der Strecke
• der Umbau der Anschlussstelle Richtung Dresden
• ein neuer Kreisverkehr mit Anbindung an die bestehende S 177 und die zukünftige S 36
• umfangreiche Maßnahmen wie Erdarbeiten, neue Entwässerung, Leitungsverlegungen sowie drei neue Durchlässe für den Bornwiesenbach
• abschließend: neue Fahrbahn, Markierungen, Beschilderung und eine Ampelanlage
Den Übersichtsplan aus dem Planfeststellungsentwurf können Sie hier einsehen.
Verkehr während der Bauzeit:
Der Verkehr wird zweistreifig an der Baustelle vorbeigeführt. Die Auf- und Abfahrt der A4 in Richtung Dresden bleibt voraussichtlich bis August 2026 gesperrt.
Die vorbereitenden Arbeiten wie Baumfällungen wurden bereits abgeschlossen – ohne Einschränkungen für den Verkehr.
Die Kosten für diesen Bauabschnitt liegen bei rund 3,6 Millionen Euro, getragen vom Freistaat Sachsen und der Autobahn GmbH.
Mit dem Ausbau wird die Infrastruktur in der Region nachhaltig verbessert – für mehr Sicherheit, bessere Verbindungen und eine moderne Verkehrsführung.
Die gesamte Pressemitteilung des LASuV zum Baubeginn der Maßnahme ist unter folgendem Link einsehbar: https://www.lasuv.sachsen.de/s-177-wilsdruff-9541.html
7,5-Tonnen-Beschränkung auf drei Staatsstraßen zwischen Siebenlehn und Wilsdruff soll Ausweichverkehr verringern
Gemeinsam mit den betroffenen Landkreisen und der Autobahn GmbH startet der Freistaat Sachsen einen auf zwei Jahre angelegten Verkehrsversuch: Die Staatsstraßen S 36, S 195 und S 196 in den Landkreisen Mittelsachsen, Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge werden für die Dauer des Versuchs auf 7,5 Tonnen beschränkt. Die notwendige Allgemeinverfügung sowie die verkehrsrechtlichen Anordnungen für den Versuch sind durch die Verkehrsbehörden erlassen. Die Beschilderung auf den betroffenen Strecken wird durch die Straßenmeistereien der Landkreise in den kommenden Tagen aufgestellt. Die Beschränkungen werden zudem im öffentlichen Baustelleninformationssystem des Freistaates Sachsen veröffentlicht und darüber in die gängigen Navigationssysteme eingespeist.
Der Verkehrsversuch soll auf wissenschaftlicher Grundlage belegen, ob die Tonnagebeschränkungen auf den Staatsstraßen die Verkehrssicherheit vor Ort wirksam erhöhen kann und Rückschlüsse für ein dauerhaftes Konzept geben.
Ziel ist es, die Orte entlang der als Ausweichrouten zur A 4 genutzten Staatsstraßen zwischen Siebenlehn und Wilsdruff spürbar vom Durchgangs- und Schwerverkehr zu entlasten.
Regina Kraushaar, Staatsministerin für Infrastruktur und Landesentwicklung, sagt: „Mir ist es persönlich wichtig, gemeinsam mit unseren Partnern eine spürbare Entlastung für die Menschen in den Orten rund um die Autobahn bei Wilsdruff zu schaffen. Fern- und Schwerverkehr gehört auf die dafür vorgesehenen Autobahnen und nicht in kleine und kleinste Ortschaften, in denen Kinder zur Schule gehen, Busse fahren, Rettungswege frei bleiben müssen und – und das ist nicht hoch genug zu schätzen – die Menschen gut leben sollen. Das ist mir nicht nur als Verkehrsministerin wichtig, sondern auch als Ministerin für den ländlichen Raum. Mit dem Verkehrsversuch sorgen wir für mehr Schutz und Ordnung im regionalen Straßennetz. Und wir prüfen zugleich belastbar, was wirkt.“
Landrat Sven Krüger, Landkreis Mittelsachsen, erklärt: „Dieser Versuch ist eine sehr gute Nachricht für die betroffenen Orte und die Bevölkerung. Mit großem überregionalem Engagement wurde sich für eine Lösung eingesetzt – es gab zahlreiche Gespräche, Schriftwechsel und Vor-Ort-Begehungen. Ich bin dankbar, dass es diesen Versuch jetzt gibt und hoffe, dass wir aussagekräftige Daten dadurch erhalten, wie der Verkehr nachhaltig gesteuert werden kann. Gerade jetzt, wo die Reisemonate bevorstehen.“
Landrat Michael Geisler, Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, ergänzt: „Mit dem Verkehrsversuch haben wir einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der Lebensqualität, insbesondere in und um Wilsdruff, getan. Unsere gemeinsame Aufgabe hierbei war es den Verkehr so zu steuern, dass Sicherheit und Ruhe in den Wohngebieten gewährleistet bleiben. In enger Zusammenarbeit mit allen Beteiligten konnten wir Ideen entwickeln, die sowohl den Bedürfnissen der Anwohner als auch den Anforderungen des Verkehrs gerecht werden.“
Landrat Ralf Hänsel, Landkreis Meißen, fügt hinzu: „Ich freue mich sehr, dass sich die Landkreise mit dem Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung gemeinsam auf diesen Verkehrsversuch im Sinne der Anwohnerinnen und Anwohner in den Ortschaften verständigen konnten. Zur Vermeidung, dass das nachgeordnete Netz als Ausweichstrecke genutzt wird, werden auch die betroffenen Kreisstraßen von den Durchfahrtsbeschränkungen umfasst.“
Die Belastungen auf den betroffenen Staatsstraßen sind vor Ort seit langem spürbar und dokumentiert. Eine im Vorfeld des Verkehrsversuchs durchgeführte Untersuchung hat den Zustand der betreffenden Straßen erhoben und Verkehrssicherheitsdefizite aufgezeigt. Sie hat geprüft, mit welchen Maßnahmen sich die Ortschaften und Straßen kurzfristig entlasten lassen. Das Ergebnis ist eindeutig: Weder die S 195 noch die S 196 oder S 36 sind geeignet, solche Ausweichverkehre aufzunehmen. Unter den gegebenen Bedingungen kann derzeit nur eine abgestimmte tonnagebeschränkende Beschilderung wirksam dazu beitragen, zusätzlichen Ausweichverkehr – vor allem durch den Schwerverkehr – spürbar zu verringern. Eine weitere Umsetzung in Wilsdruff und im Bereich der S 177 in Meißen (Plossen) wird derzeit noch geprüft.
Für die Menschen vor Ort soll der Verkehrsversuch vor allem eines bringen: weniger schwere Fahrzeuge in den Ortslagen, mehr Sicherheit auf alltäglichen Wegen und eine geringere Belastung durch Lärm und Abgase. Zugleich sollen die Straßen und die Bauwerke vor weiterer zerstörerischer Beanspruchung geschützt werden. Insbesondere bei einigen Brückenbauwerken sind bereits kritische Zustände erreicht, die eine Tonnagebegrenzung unabdingbar machen.
Damit die Maßnahme wirksam greifen kann, braucht es ein abgestimmtes Vorgehen im gesamten betroffenen Straßennetz. Verkehrsteilnehmer sollen deshalb frühzeitig bereits auf den Bundesautobahnen A 4 und A 14 an den betroffenen Anschlussstellen auf die Beschränkungen auf den drei Staatsstraßen hingewiesen werden. Mit den verkehrsrechtlichen Anordnungen durch die Landkreise finden auch weitere Abstimmungen mit der Autobahn GmbH statt. Die Informationen zu den Tonnagebeschränkungen werden auch in digitale Verkehrsinformationssysteme, wie beispielsweise Navigationssysteme, einbezogen. Der Verkehrsversuch wird wissenschaftlich begleitet. So sollen belastbare Erkenntnisse darüber gewonnen werden, wie sich Verkehrsaufkommen, Verkehrssicherheit und die Akzeptanz bei Verkehrsteilnehmern und Anwohnern entwickeln. Auf dieser Grundlage wird bewertet, welche Maßnahmen sich bewähren und wie dauerhaft mit Ausweichverkehr im betroffenen Raum umzugehen ist.