Verkehrseinschränkungen
Verkehrseinschränkungen zum Wilsdruffer Herbstbauernmarkt

Linien: +163, +333: Herbstmarkt in Wilsdruff

11.10.2026 (07:00 Uhr – 18:00 Uhr)

Aufgrund des Herbstbauernmarktes werden der Markt sowie die Nossener Straße in Wilsdruff voll gesperrt. Dadurch kommt es zu Änderungen im Busverkehr. Auf der Löbtauer Straße wird eine Ersatzhaltestelle eingerichtet. Die Haltestelle „Dresdner Straße“ kann in Richtung Dresden nicht bedient werden.

Fahrten aus Richtung Dresden mit Weiterfahrt nach Grumbach bedienen als Ersatz für die Haltestelle „Markt“ die Haltestelle „Gezinge“.

Grumbach

Voraussichtlich bis Ende Oktober 2026 kommt es zu wiederkehrenden Einschränkungen im Bereich „Kastanienstraße“, „Begersweg“, „Petersmannweg“, „Lindenweg“, „Am Unteren Bach“, „Am Oberen Bach“, „Kirchenwinkel“, „Zeisigweg“, „An der Mühle“, „Zur Alten Poststraße“. Grund hierfür sind Arbeiten zum Glasfaserausbau im Auftrag der SachsenEnergie.

Voraussichtlich vom 5. Oktober 2026 bis Ende November 2026 kommt es zu wiederkehrenden Einschränkungen im Bereich „B173/Kesselsdorfer Straße bzw. Herzogswalder Länge“ und „S192/Tharandter Straße“. Grund hierfür sind Arbeiten zur Verlegung der Gas- und Trinkwasserleitung.

 

Kesselsdorf

Voraussichtlich bis Ende Oktober 2026 kommt es zu wiederkehrenden Einschränkungen im Bereich „Wilsdruffer Straße“, „Oberhermsdorfer Straße“ „Schulstraße“, „Steinleite“, „Am Wüsteberg“, „Steinbacher Weg“, „Christian-Klengel-Straße“, „Alter Gartenweg“, „Am Busch“. Grund hierfür sind Arbeiten zum Glasfaserausbau im Auftrag der SachsenEnergie.

Voraussichtlich bis Ende Oktober 2026 kommt es zur Vollsperrung des „Zschoner Ring“ zwischen den HNR. 4-6. Grund hierfür sind Arbeiten zur Instandsetzung/Erneuerung der Fahrbahn.

Voraussichtlich bis Ende Februar 2027 kommt es zu Einschränkungen der Parkmöglichkeiten im Bereich „Zur Linde“ ggüb. HNr. 3. Grund hierfür ist die Einrichtung einer Baustellenausfahrt.

 

Wilsdruff

Voraussichtlich bis Ende Dezember 2027 kommt es zu Verkehrseinschränkungen auf der S177/Meißner Straße. Grund hierfür ist die Errichtung eines Kreisverkehrs.

Voraussichtlich bis Ende Dezember 2026 kommt es zu Einschränkungen im Bereich „Am Stadtpark“ und „Parkstraße“. Grund hierfür ist die Kabelverlegung im Auftrag der SachsenEnergie.

 

Blankenstein

Voraussichtlich bis Ende Dezember 2027 kommt es zu einer Vollsperrung vom „Alfred-Ranft-Weg“. Grund hierfür ist der grundhafte Ausbau der Straße.

 

Grund

Voraussichtlich bis Ende Oktober 2026 kommt es zu kleineren Einschränkungen und Fahrbahneinengungen im Bereich „Am Silberblick“. Grund hierfür sind Arbeiten zum Neubau und Anschluss von einem neuen Trafo im Auftrag der SachsenEnergie.

 

Helbigsdorf

Voraussichtlich bis Ende November 2026 kommt es zu Einschränkungen im Bereich „Zur Pfarrwiese“ bzw. zur Vollsperrung der „Oberen Dorfstraße“. Der öffentliche Nahverkehr verkehrt in den Herbstferien (12. Oktober 2026 bis 23. Oktober 2026) voraussichtlich nur bis zur Haltestelle „Abzweig Limbach“. Die Haltestelle „Wendeplatz“ kann nicht bedient werden. Grund hierfür sind Arbeiten zum Glasfaserausbau im Auftrag der SachsenEnergie.

 


 

Alle Anwohner und Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis für die bauzeitlichen Einschränkungen und besonders umsichtige Fahrweise im Bereich der Arbeiten gebeten.Allgemein

Während der angezeigten Baumaßnahmen sind Einschränkungen oder Behinderungen des Fußgänger- und Fahrzeugverkehrs nicht auszuschließen. Bitte achten Sie auf die örtlichen Umleitungsempfehlungen.


 

Die Stadt Wilsdruff bietet eine direkte Baustelleninformation an. Bitte nutzen Sie hierfür folgenden Link: Baustelleninformationssystem. Über die Eingabe des gewünschten Datums und den entsprechenden Ort erhalten Sie die erforderlichen Mitteilungen zu aktuellen Baustellen und Verkehrsbehinderungen.

 

Voraussichtlich vom 8. Juni 2026 bis 31. Dezember 2026 kommt es zu Einschränkungen der Parkmöglichkeiten im Bereich „Gartenweg“. Grund hierfür ist die Erneuerung der Grundstücksentwässerung sowie die Verlegung von Stromleitungen im Gehweg.

 

 


 

S 177 bei Wilsdruff wird weiter ausgebaut – dritter Bauabschnitt gestartet!

S 177, Umbau der A 4-Anschlussstelle Wilsdruff –  Richtung Dresden bleibt weiterhin gesperrt

Die untere Verkehrsbehörde des Landkreises teilte uns mit, dass im Einvernehmen mit der Autobahn GmbH die Anschlussstelle Wilsdruff in Fahrtrichtung Dresden bis auf Weiteres gesperrt bleibt. Grund hierfür ist weiterer Abstimmungsbedarf zwischen der Autobahn GmbH und dem Straßenbaulastträger (LASuV).

Der Umbau der A4-Anschlussstelle in Fahrtrichtung Dresden ist ein Teilbauabschnitt zum Umbau der S 177 in diesem Bereich. Der Abschnitt erstreckt sich zwischen der Autobahnbrücke der A 4 und dem Abzweig der kommunalen Meißner Straße (siehe Meldung zum Baubeginn). Der Abschluss der Gesamtmaßnahme in diesem dritten Bauabschnitt ist voraussichtlich bis Jahresende 2026 vorgesehen.

Im Fokus der Arbeiten stehen:
• der Neubau eines Radwegs entlang der Strecke
• der Umbau der Anschlussstelle Richtung Dresden
• ein neuer Kreisverkehr mit Anbindung an die bestehende S 177 und die zukünftige S 36
• umfangreiche Maßnahmen wie Erdarbeiten, neue Entwässerung, Leitungsverlegungen sowie drei neue Durchlässe für den Bornwiesenbach
• abschließend: neue Fahrbahn, Markierungen, Beschilderung und eine Ampelanlage

Den Übersichtsplan aus dem Planfeststellungsentwurf können Sie hier einsehen.

Die Kosten für diesen Bauabschnitt liegen bei rund 3,6 Millionen Euro, getragen vom Freistaat Sachsen und der Autobahn GmbH.

Mit dem Ausbau wird die Infrastruktur in der Region nachhaltig verbessert – für mehr Sicherheit, bessere Verbindungen und eine moderne Verkehrsführung.

Die gesamte Pressemitteilung des LASuV zum Baubeginn der Maßnahme ist unter folgendem Link einsehbar: https://www.lasuv.sachsen.de/s-177-wilsdruff-9541.html


 

Sachsen startet zweijährigen Verkehrsversuch: Entlastung für Orte entlang der A 4-Ausweichrouten

7,5-Tonnen-Beschränkung auf drei Staatsstraßen zwischen Siebenlehn und Wilsdruff soll Ausweichverkehr verringern

Gemeinsam mit den betroffenen Landkreisen und der Autobahn GmbH startet der Freistaat Sachsen einen auf zwei Jahre angelegten Verkehrsversuch: Die Staatsstraßen S 36, S 195 und S 196 in den Landkreisen Mittelsachsen, Meißen und Sächsische Schweiz-Osterzgebirge werden für die Dauer des Versuchs auf 7,5 Tonnen beschränkt. Die notwendige Allgemeinverfügung sowie die verkehrsrechtlichen Anordnungen für den Versuch sind durch die Verkehrsbehörden erlassen. Die Beschilderung auf den betroffenen Strecken wird durch die Straßenmeistereien der Landkreise in den kommenden Tagen aufgestellt. Die Beschränkungen werden zudem im öffentlichen Baustelleninformationssystem des Freistaates Sachsen veröffentlicht und darüber in die gängigen Navigationssysteme eingespeist.

Der Verkehrsversuch soll auf wissenschaftlicher Grundlage belegen, ob die Tonnagebeschränkungen auf den Staatsstraßen die Verkehrssicherheit vor Ort wirksam erhöhen kann und Rückschlüsse für ein dauerhaftes Konzept geben.

Ziel ist es, die Orte entlang der als Ausweichrouten zur A 4 genutzten Staatsstraßen zwischen Siebenlehn und Wilsdruff spürbar vom Durchgangs- und Schwerverkehr zu entlasten.

Regina Kraushaar, Staatsministerin für Infrastruktur und Landesentwicklung, sagt: „Mir ist es persönlich wichtig, gemeinsam mit unseren Partnern eine spürbare Entlastung für die Menschen in den Orten rund um die Autobahn bei Wilsdruff zu schaffen. Fern- und Schwerverkehr gehört auf die dafür vorgesehenen Autobahnen und nicht in kleine und kleinste Ortschaften, in denen Kinder zur Schule gehen, Busse fahren, Rettungswege frei bleiben müssen und – und das ist nicht hoch genug zu schätzen – die Menschen gut leben sollen. Das ist mir nicht nur als Verkehrsministerin wichtig, sondern auch als Ministerin für den ländlichen Raum. Mit dem Verkehrsversuch sorgen wir für mehr Schutz und Ordnung im regionalen Straßennetz. Und wir prüfen zugleich belastbar, was wirkt.“

Landrat Sven Krüger, Landkreis Mittelsachsen, erklärt: „Dieser Versuch ist eine sehr gute Nachricht für die betroffenen Orte und die Bevölkerung. Mit großem überregionalem Engagement wurde sich für eine Lösung eingesetzt – es gab zahlreiche Gespräche, Schriftwechsel und Vor-Ort-Begehungen. Ich bin dankbar, dass es diesen Versuch jetzt gibt und hoffe, dass wir aussagekräftige Daten dadurch erhalten, wie der Verkehr nachhaltig gesteuert werden kann. Gerade jetzt, wo die Reisemonate bevorstehen.“

Landrat Michael Geisler, Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge, ergänzt: „Mit dem Verkehrsversuch haben wir einen wichtigen Schritt zur Verbesserung der Lebensqualität, insbesondere in und um Wilsdruff, getan. Unsere gemeinsame Aufgabe hierbei war es den Verkehr so zu steuern, dass Sicherheit und Ruhe in den Wohngebieten gewährleistet bleiben. In enger Zusammenarbeit mit allen Beteiligten konnten wir Ideen entwickeln, die sowohl den Bedürfnissen der Anwohner als auch den Anforderungen des Verkehrs gerecht werden.“

Landrat Ralf Hänsel, Landkreis Meißen, fügt hinzu: „Ich freue mich sehr, dass sich die Landkreise mit dem Staatsministerium für Infrastruktur und Landesentwicklung gemeinsam auf diesen Verkehrsversuch im Sinne der Anwohnerinnen und Anwohner in den Ortschaften verständigen konnten. Zur Vermeidung, dass das nachgeordnete Netz als Ausweichstrecke genutzt wird, werden auch die betroffenen Kreisstraßen von den Durchfahrtsbeschränkungen umfasst.“

Die Belastungen auf den betroffenen Staatsstraßen sind vor Ort seit langem spürbar und dokumentiert. Eine im Vorfeld des Verkehrsversuchs durchgeführte Untersuchung hat den Zustand der betreffenden Straßen erhoben und Verkehrssicherheitsdefizite aufgezeigt. Sie hat geprüft, mit welchen Maßnahmen sich die Ortschaften und Straßen kurzfristig entlasten lassen. Das Ergebnis ist eindeutig: Weder die S 195 noch die S 196 oder S 36 sind geeignet, solche Ausweichverkehre aufzunehmen. Unter den gegebenen Bedingungen kann derzeit nur eine abgestimmte tonnagebeschränkende Beschilderung wirksam dazu beitragen, zusätzlichen Ausweichverkehr – vor allem durch den Schwerverkehr – spürbar zu verringern. Eine weitere Umsetzung in Wilsdruff und im Bereich der S 177 in Meißen (Plossen) wird derzeit noch geprüft.

Für die Menschen vor Ort soll der Verkehrsversuch vor allem eines bringen: weniger schwere Fahrzeuge in den Ortslagen, mehr Sicherheit auf alltäglichen Wegen und eine geringere Belastung durch Lärm und Abgase. Zugleich sollen die Straßen und die Bauwerke vor weiterer zerstörerischer Beanspruchung geschützt werden. Insbesondere bei einigen Brückenbauwerken sind bereits kritische Zustände erreicht, die eine Tonnagebegrenzung unabdingbar machen.

Damit die Maßnahme wirksam greifen kann, braucht es ein abgestimmtes Vorgehen im gesamten betroffenen Straßennetz. Verkehrsteilnehmer sollen deshalb frühzeitig bereits auf den Bundesautobahnen A 4 und A 14 an den betroffenen Anschlussstellen auf die Beschränkungen auf den drei Staatsstraßen hingewiesen werden. Mit den verkehrsrechtlichen Anordnungen durch die Landkreise finden auch weitere Abstimmungen mit der Autobahn GmbH statt. Die Informationen zu den Tonnagebeschränkungen werden auch in digitale Verkehrsinformationssysteme, wie beispielsweise Navigationssysteme, einbezogen. Der Verkehrsversuch wird wissenschaftlich begleitet. So sollen belastbare Erkenntnisse darüber gewonnen werden, wie sich Verkehrsaufkommen, Verkehrssicherheit und die Akzeptanz bei Verkehrsteilnehmern und Anwohnern entwickeln. Auf dieser Grundlage wird bewertet, welche Maßnahmen sich bewähren und wie dauerhaft mit Ausweichverkehr im betroffenen Raum umzugehen ist.